04.10.2019

Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige Beschaffung

Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME)


Das weltweite Ziel, bis 2050 die Erderwärmung auf maximal 1,5 °C zu begrenzen, rückt immer weiter in die Ferne. Diverse Organisationen weltweit fordern sofortiges Handeln von Politik und Wirtschaft – zu Recht! Zu lange schon wird das Thema
Nachhaltigkeit als Nische betrachtet, es ist noch nicht in den Fokus der Wirtschaft gerückt.

Mittlerweile  wird  viel  darüber  gesprochen  und  noch  mehr  damit  geworben,  aber  wo  können  und  müssen  Unternehmen tatsächlich handeln? Bis zu 80 % der CO2-Emissionen eines Unternehmens entstehen im Rahmen der Beschaffung und deren Lieferketten! Der Gesetzgeber fordert die verbindliche Einhaltung der menschlichen Sorgfaltspflicht entlang der gesamt Liefer- und Wertschöpfungskette und prüft aktuell den Umsetzungsstand, um gegebenenfalls die Rahmenbedingungen zu verschärfen. Dem Einkauf kommt damit eine Schlüsselfunktion für nachhaltiges Wirtschaften zu.Als bereits viel diskutierter Schnittstellenmanager und Multiplikator hat er es in der Hand,  gemeinsam  mit  dem  Mandat  der  Unternehmensführung  einen  enormen  Beitrag  zu  leisten.  Nur  wenige sind sich bisher ihrer Einflussmöglichkeiten bewusst oder kennen die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN (SDG‘s).

Das wollen wir ändern. Mit  unserem  Leitfaden  „Nachhaltige Beschaffung“  und  den  zahlreichen  Maßnahmen,  die  wir  dieses  Jahr gemeinsam  mit  dem  JARO  Institut  für  Nachhaltigkeit  &  Digitalisierung  e. V.  gestartet  haben,  möchten  wir Beschaffungsverantwortliche motivieren und unterstützen, noch heute selbst aktiv zu werden. Wir zeigen Ihnen mögliche Handlungsoptionen, wo Sie zusätzliche Informationen finden und mit wem Sie sich vernetzen und Ihre Erfahrungen teilen können.