03.02.2017

Öko bis ins Letzte

Haus kirchlicher Dienste der kirchlichen Verwaltung und Einrichtung der Hannoverschen Landeskirche erhält Zertifikat „Zukunft einkaufen – Glaubwürdig wirtschaften in Kirchen“


„Dies ist nach meiner Kenntnis noch eine Ausnahme in der Evangelischen Kirche in Deutschland, ein Erfolg, auf den Sie sich etwas einbilden können“ sagte Ökopädagoge Hans-Jürgen Hörner vom Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen, als er die Zertifizierungsurkunde am Mittwoch überreichte. Als erste , weil es ein Beschaffungsmanagement etabliert hat und sich die Mitarbeitenden in einer Beschaffungsordnung zu ökologischen Standards verpflichtet haben.

Klimaschutzmanagerin Sonia Erdmann und ihr neunköpfiges „Beschaffungs-Team“, das vorwiegend aus Verwaltungsmitarbeitenden besteht, haben 33 ökologischen Maßnahmen etabliert und planen für die nächsten drei Jahre weitere 25. Da gibt es Kleines wie Großes: Butterbrottüten aus Recyclingpapier werden nach Empfängen mit Schnittchen bereitgestellt, damit Teilnehmende sich „Stullen“ mitnehmen können und sie nicht weggeworfen werden. Und im letzten Sommer ist eine zweite Photovoltaikanlage auf dem Dach in Betrieb gegangen, sodass jetzt nominell ein Viertel des Strombedarfes durch die Sonne gedeckt wird.