ÖkoControl-Siegel

Siegel des Europäischen Bundesverbandes ökologischer Einrichtungshäuser. Die Hersteller verpflichten sich zur vollständigen Angabe aller Inhalts- und Hilfsstoffe. Ein unabhängiges Institut überprüft die ökologischen Kriterien, die regelmäßig für die verschiedenen Produktgruppen erneuert werden. ÖkoControl bewertet bei Möbeln die Verwendung von Massivholz oder Leim- bzw. Dreischichtplatten mit dem FSC-Siegel für nachhaltige Holzproduktion, und die Verwendung von Lasuren, Ölen und Wachsen auf Naturbasis. Gesiegelte Produkte finden Sie hier
Öko-Institut e. V. Freiburgsehr empfehlenswert

Der Blaue Engel

Eine gute Orientierung bietet Der Blaue Engel, der emissionsarme Möbel auf den ersten Blick kenntlich macht. Das staatliche Umweltzeichen wird seit 1978 für die unterschiedlichsten Produkte verliehen. Für Möbel hat  Der Blaue Engel umfassende Nachhaltigkeitskriterien für die wichtigsten von Möbeln verursachten Emissionen festgelegt und verbindet gesundheitliche mit ökologischen Kriterien.Büromöbel mit dem Blauen Engel sind

  • auf Schadstoffe geprüft, unter anderem auf Formaldehyd, Lösemittel und Weichmacher, 
  • stabil und sicher gebaut, reparaturfreundlich durch langfristig verfügbare Ersatzteile,
  • aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammenden Hölzern gebaut sowie recyclingfreundlich weil keine halogenorganischen Verbindungen und andere störende Stoffe enthalten sind.

Informationen zu Anbietern von Büromöbeln mit dem Siegel des „Blauen Engels" finden Sie hier
Öko-Institut e. V. Freiburgempfehlenswert

eco-Institut-Label

Nachhaltigkeitssiegel des staatlich anerkannten Prüfinstituts eco-Institut GmbH. Das eco-Institut erlässt und überprüft die Einhaltung der Nachhaltigkeitskriterien. Für den Bereich der Möbel sind dies u. a. der Verzicht auf Schwermetalle, Biozide. 
Öko-Institut e. V. Freiburg:  empfehlenswert

Forest Stewardship Council (FSC)

Das Siegel wird von der internationalen und gemeinnützigen Organisation Forest Stewardship Council (FSC) vergeben. Das Zeichen steht für zehn weltweit gültige Prinzipien einer nachhaltigen Waldwirtschaft, die Ökologie, soziale Belange und ökonomische Ansprüche gleichermaßen berücksichtigt. Diese Grundkriterien sehen die Einhaltung der relevanten Gesetze, eine effiziente und zukunftsfähige Nutzung der Wälder, die Erstellung eines angemessenen Bewirtschaftungsplans, die Berücksichtigung traditioneller Nutzungsrechte von Ureinwohnern, Maßnahmen zur Erhaltung der ökologischen Funktionen der Wälder, den Erhalt von Naturwäldern sowie arbeitsrechtliche Vorgaben vor. Auf dieser Grundlage sieht der deutsche FSC-Standard zusätzlich unter anderem die folgenden Auflagen vor:

  • Verbot von Pestiziden, Bioziden und Düngemitteln.
  • Verbot von Monokulturen und Kahlschlägen. Totholz muss ebenfalls im Wald verbleiben.
  • Eine natürliche Verjüngung des Waldes wird sichergestellt. Die Artenvielfalt soll gezielt gefördert werden.
  • Der Einsatz von Maschinen ist auf Waldwege und Rückgassen beschränkt.
  • Das Personal wird möglichst ganzjährig beschäftigt. Es hat Zugang zu regelmäßigen Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen.
  • Die Arbeitssicherheit ist gewährleistet. 

Das Siegel wird nur für das verwendete Holz und nicht für die Herstellung von Möbeln vergeben!

Bitte beachten Sie:
Das FSC-Siegel ist nicht unumstritten. Umweltschutzorganisationen lehnen die private Zertifizierung von Tropenholz aus verschiedenen Gründen ab (die Argumente finden Sie u.a. unter www.fsc-watch.org. Wir empfehlen grundsätzlich auf Tropenholz zu verzichten, auch wenn es aus Plantagen kommt.