Papier

Bitte beachten Sie: zu dem Produkt Papier hat die WGKD einen Rahmenvertrag ausgehandelt. 

Weltweit verursacht der steigende Papierverbrauch eine wachsende Nachfrage nach dem Rohstoff Holz. Immer mehr Primärwälder werden abgeholzt und Holzplantagen angelegt, um diesen Bedarf befriedigen zu können. Deutschland z.B. importiert große Mengen an Zellstoff aus Nordeuropa, Nord- und Südamerika. Urwälder im Norden und im Süden fallen dem Papierkonsum zum Opfer. Mit den Wäldern verschwinden Tier- und Pflanzenarten, Menschen werden vertrieben. Der hohe Bedarf erhöht auch die Konkurrenz um Flächen. So steht weniger Land für die Nahrungsmittelproduktion oder den Naturschutz zur Verfügung. 

Mit der Verwendung von Recyclingpapier werden Wälder geschont, da der Holzverbrauch reduziert wird. Im Vergleich zu Frischfaserpapier wird zudem bei der Herstellung von Recyclingpapier die Umwelt um ca. das 2,5 fache weniger belastet (Abwasser, Energieverbrauch) So spart ein 500 Blatt-Paket Recyclingpapier die Menge an Energie, mit der eine 20-Watt-Energiesparlampe 220 Stunden lang brennen könnte .

Wenn in Deutschland der Anteil an Recyclingpapier bei Büropapieren von derzeit 20 auf 50 Prozent steigen würde, könnte jedes Jahr

  • ein Naturraum entlastet werden, der mit 229 Quadratkilometern fast der halben Fläche des Bodensees entspricht,
  • die Abwassermenge einer Stadt mit 45.000 Einwohnern eingespart werden,
  • die Abwasserbelastung eingespart werden, die 25.000 Menschen verursachen,
  • eine Treibhausgasmenge aus fossiler Energie eingespart werden, die eine Kleinstadt mit 8.000 Einwohnern produziert.