Fairer Kaffee

Kaffee ist das beliebteste Getränk der Deutschen und ist weltweit das wichtigste Exportgut nach Erdöl. Heute gehören fair gehandelte Kaffeebohnen  zu den besten. Nicht ohne Grund, denn eine langfristige und partnerschaftliche Beziehung zu den Produzentinnen und Produzenten garantieren eine hohe Qualität. 

Das Angebot an fair gehandelten Kaffeespezialitäten ist groß: neben reinen Länderkaffees gibt es geschmackvolle Mischungen und Kompositionen, bis hin zum aromatischen Espresso für jeden Geschmack und jede Zubereitungsart.
Die meisten Kaffeesorten sind zudem nach Bio-Richtlinien produziert und tragen daher zusätzlich das Bio-Siegel nach EU-Öko-Verordnung.

Die im Jahr 2001 ins Leben gerufene Aktion „Fairer Kaffee in die Kirchen“  unterstützt diakonische Einrichtungen und kirchliche Verwaltungen, ihre Beschaffung auf fair gehandelte Produkte umzustellen. Die Aktion richtet sich an Großverbraucher und bietet Information, Verkostung und Beratung speziell für Gemeinschaftsverpflegung, Kantinen und Cafés an.  

Zahlreiche Einrichtungen, Tagungshäuser und Verwaltungen aus Diakonie und Kirche haben bereits ihren Ausschank auf fair gehandelten Kaffee umgestellt - und machen damit gute Erfahrungen. Denn wer sich für mehr Fairness und Gerechtigkeit weltweit einsetzt und sie zugleich in den eigenen Reihen praktiziert, der setzt starke und glaubwürdige Signale. 

Für fair gehandelten Kaffee und Tee gibt es zwischen der WGKD und Gepa einen Rahmenvertrag

Kontakt:  Aktion "Fairer Kaffee in die Kirchen" 
Dr. Petra Kohts
T. 030.65211-1812
E-Mail: petra.kohts(at)brot-fuer-die-welt.de

Dr. Marianne Dehne
T. 030.65211-1828
E-Mail: marianne.dehne(at)brot-fuer-die-welt.de

Fairer Tee

Tee bestimmt bis heute auch das Leben vieler Menschen in Anbauländern wie Indien oder Tansania. Und ähnlich wie beim Kaffee kann der Faire Handel auch hier die oft schwierige Situation der Produzentinnen und Produzenten im Teeanbau verbessern.  Auf Tee-Plantagen wurde das Instrument der „joint bodies“ entwickelt – die gemeinsame Verwaltung von Arbeitern und Plantagenbesitzern. Diese Gremien entscheiden gemeinschaftlich über die Verwendung der Prämien und Mehreinnahmen aus dem Fairen Handel. Dadurch werden soziale Projekte auf den Plantagen möglich und die Arbeiter und Arbeiterinnen werden in ihrer Stellung gestärkt.

 

Inzwischen führen viele Händler fair gehandelten Tee, der oft auch nach Bio-Standards hergestellt wurde. Eine größer werdende Auswahl an Teesorten bedient jeden Geschmack: Kräuter- und Schwarztee oder  Rooibush- und Gewürztee gibt es in unterschiedlichen Packungsgrößen.

Der Großteil der Tee-Sorten ist in Bio-Qualität zu erhalten. Sie tragen das Bio-Siegel nach EU-Öko-Verordnung oder beispielsweise auch das Naturland-Zeichen.

Kirchliche und diakonische Großverbraucher können bei "Zukunft einkaufen" faire Produkte zu Sonderkonditionen beziehen. Weitere Informationen finden Sie bei den Rahmenverträgen.