Entscheidung für einen ökofairen Einkauf

Es sind Grundeinsichten der Bibel, dass uns die Welt zur Bebauung und Bewahrung anvertraut ist und dass alle Menschen Ebenbilder Gottes sind, denen ein Leben in Würde, in Frieden und Gerechtigkeit zugedacht ist.

Dies hat auch Konsequenzen für unser wirtschaftliches Handeln, als Einzelne und auch in unseren Gemeinden und kirchlichen Einrichtungen. Wir sind nur glaubwürdig, wenn wir durch unser Kaufverhalten nicht dazu beitragen, dass die Umwelt zerstört und Menschen ausgebeutet werden. Wenn wir entscheiden können, welche Produkte wir kaufen, können wir auch ökologische und soziale Kriterien in Betracht ziehen.

Dazu will „Zukunft einkaufen“ ermutigen und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Als Hilfe für die Kaufentscheidung werden unterschiedliche Labels und Auswahlkriterien vorgestellt. 

Es besteht kein Zweifel daran, dass die knapper werdenden Finanzmittel, die für den Einkauf zur Verfügung stehen, auch künftig weiter abnehmen werden. Und genau hier setzt das Projekt "Zukunft einkaufen" an.

Trotz aller Sparüberlegungen, die uns seit Jahren verfolgen und uns auch in Zukunft nicht loslassen, sollte die Beschaffung nach Grundsätzen geschehen, die von der Kirche zur Bewahrung der Schöpfung gefordert werden. 
Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen sind dazu angehalten, ihre Beschaffung sowohl umweltverträglich als auch fair auszurichten.

Als Hilfe für die Kaufentscheidung werden die Ökolabel vorgestellt, die in einer aktuellen Studie des Öko-Instituts Freiburg mit 'empfehlenswert' oder 'sehr empfehlenswert' für die jeweilige Produktgruppen bewertet wurden. Bei den Soziallabeln empfehlen wir den Leitfaden "fair einkaufen"