Schritt 5: „Zukunft einkaufen" weitersagen! – die Kommunikationsstrategie

Ein derart umfassender Veränderungsprozess ist nur dann effektiv, wenn alle MitarbeiterInnen, Gemeindeglieder, Kooperationspartner, Gäste etc. darüber umfassend informiert und zur Mitarbeit motiviert werden.

Möglichkeiten, Mitarbeitende zu informieren und zu beteiligen:

  • Die Mitarbeitenden werden kontinuierlich über den Verlauf des Prozesses und die Ergebnisse informiert (z. B. über Dienst- und Teamgespräche, die Hauszeitung, Intranet etc.).
  • Die Mitarbeitenden können in Projektgruppen, Workshops oder Mitarbeitendenversammlungen ihre Ideen einbringen.
  • Die Kompetenzen von Mitarbeitenden zu fördern, ist eine wesentliche Aufgabe. Alle Beschäftigten, die beschaffungsrelevante Tätigkeiten ausüben, sollten die Möglichkeit erhalten, an Fort- und Weiterbildungen teilzunehmen. 

Download: Formular Fortbildungs- und Schulungsplan

 „Tue Gutes und rede darüber!“

Es ist wichtig, dass auch Gemeindeglieder und die NutzerInnen kirchlicher Einrichtungen für einen nachhaltigen Konsum begeistert werden. Kirchliche Einrichtungen und Kirchengemeinden haben eine große Vorbildwirkung. Mit „Zukunft einkaufen“ wird in Ihrer Kirchengemeinde oder kirchlichen Einrichtung ökofairer Konsums „erfahrbar“.

Dafür gibt es zahlreiche Möglichkeiten:

  • In Veranstaltungen der Kirchengemeinde wird nachhaltiger Konsum bei passenden Gelegenheiten immer wieder thematisiert. Es werden Informationen über die Veränderung der kirchlichen Beschaffung weitergegeben.
  • Es werden Informationstafeln an geeigneten Stellen genutzt.
  • Eine kleine Dauerausstellung „Ökofair“ wird ggf. in Zusammenarbeit mit dem Eine-Welt-Laden gezeigt.
  • Der Gemeindebrief wird um eine „ökofaire“ Rubrik erweitert.
  • Eine aufwändigere, aber sicherlich noch nachhaltigere Möglichkeit sind Aktionswochen "Zukunft einkaufen“ die mit entsprechender Öffentlichkeitswirksamkeit umgesetzt werden. Bausteine solcher Aktionswochen sind: Filmabende (Zukunftskino), Exkursionen zu Vorbildprojekten, Besuch von Produktionsorten (z. B. Papierfabrik), Austausch mit Partnergemeinden im Süden (z. B. zu Produktionsbedingungen für Exportprodukte), Fair-Kostungen u. ä..  Dabei sollte mit regionalen Kooperationspartnern, wie z. B. Umwelt- und Eine-Welt-Zentren, zusammengearbeitet werden.

 

Das Team von „Zukunft einkaufen“ unterstützt Sie gerne mit Materialien und einer Ausstellung.