2.2.2012 - Zur Unterstützung Ihrer Arbeit stellt das Team von 'Zukunft einkaufen' Ihnen eine Mustervorlage für eine Beschaffungsordung zur Verfügung. Sie können die Formulierung an den Bedarf Ihrer Einrichtung anpassen.
19.1.2012 - Das Umweltbundesamt (UBA) hat gemeinsam mit Unternehmen aus der Textil- und Schuhbranche einen Leitfaden zur weltweiten Verbesserung der Umweltstandards in der Produktion erarbeitet. Denn in den meisten Ländern, in denen Bekleidung heute größtenteils hergestellt wird, gelten die EU-weiten Umweltauflagen nicht. "Ob die Dinge, die wir erarbeitet haben, umgesetzt werden, liegt zwar ganz in der Hand der Unternehmen", stellt UBA-Mitarbeiterin Brigitte Zietlow fest. Aber es sei positiv, dass die Unternehmen aktiv werden und ihre Zulieferer informieren. "Auf diese Weise könnte es gelingen, die EU-weiten Standards zu internationalisieren", hofft Zietlow.
19.1.2012 - Warum landet eine große Menge unserer Lebensmittel auf dem Müll? Was hat die Wurst in meinem Pausenbrot mit dem Klimawandel zu tun? Und was ist fair am fairen Handel? Diesen und anderen Fragen widmen wir uns im Jahr der Ernährung mit der Bildungsoffensive der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung".
12.1.12 - 83 Millionen alte Mobiltelefone horten deutsche Verbraucher derzeit in ihren Regalen. Oft werden die Geräte auch weggeworfen, ebenso wie unzählige ausgediente Computer oder MP3-Spieler. Eine neue Broschüre der Bonner Nichtregierungsorganisation Germanwatch gibt Verbrauchern Tipps zum nachhaltigeren Umgang mit alten Elektronikgeräten – von der längeren Nutzung über das Wiederverwenden bis zum richtigen Recyceln.
12.1.12 - Einen Überblick über das umweltorientierte öffentliche Beschaffungswesen in Europa gibt ein nun in deutscher Übersetzung erschienenes Handbuch der EU-Kommission. Einkäufer der öffentlichen Hand können sich darin über die rechtlichen und praktischen Grundlagen der „grünen“ Beschaffung in der Europäischen Union informieren. Die deutschsprachige Zusammenfassung basiert auf einer umfangreicheren englischsprachigen Version.
12.1.12 - Am 9. Februar 2012 führt Papierwende NRW die Fachtagung in Gelsenkirchen durch. Sie gibt einen Überblick über den aktuellen Papierverbrauch und dem daraus resultierenden Druck auf die Urwälder der Erde. Darüber hinaus werden neue Wege diskutiert, die zu einem zukunftsfähigen - also bewussten und verringerten - Papierverbrauch in unterschiedlichen Bereichen führen. Die Tagung richtet sich u.a. an Umweltbeauftragte in Behörden, Institutionen und Betrieben, AbfallberaterInnen, Umweltdezernenten, Lehrer/innen.
12.1.12 - In der Ev. Akademie Thüringen in Neudietendorf findet vom 2.-3. März 2012 einen Tagung statt zum Leitsatz "Der Maßstab unternehmerischen Handelns ist die soziale Verantwortung". Im Vordergrund stehen die Fragen, wie man sein Unternehmen anständig führen kann. Gelingt es, sich an Werte wie Fairness und Nachhaltigkeit zu orientieren und trotzdem erfolgreich zu sein? Welche Ansprüche werden an Unternehmen und Organisationen gestellt und wie kommen sie dort praktisch zum Tragen? Engagierte Unternhemer verschiedener Branchen werden zeigen, welche Möglichkeiten sich durch die aktive Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung eröffnen.
6.1.2012 - Überall auf der Welt gibt es Menschen, die etwas für unsere Umwelt tun oder gerne tun möchten. savemynature.com verbindet sie: Auf der interaktiven World Map können die Nutzer ihre Umweltaktivitäten, Projekte und Visionen veröffentlichen, teilen und mit anderen diskutieren und alles Wissenswerte zum Thema Nachhaltigkeit finden. Ziel der neuen Umwelt-Community ist, ökologisch und nachhaltig denkende Menschen miteinander zu vernetzen und sie zu ermutigen, aktiv zu werden.
5.1.2012 - Wie und was Betriebsräte und Beschäftigte tun können, um die Energieeffizienz in ihrem Unternehmen zu steigern, zeigt ein neuer Leitfaden des Berliner Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW). Er klärt auf rund 30 Seiten anhand verschiedener Beispiele, warum sich Energieeffizienz auszahlt, welche Hemmnisse ihr entgegenstehen und wie sich diese überwinden lassen. Außerdem finden sich darin Hinweise auf staatliche Förderangebote.
5.1.2012 - Beim Konsum tritt Nachhaltigkeit häufig zugunsten von Kosten-Nutzen-Überlegungen in den Hintergrund. Produkte mit Bio- oder Umweltsiegel lassen die meisten Deutschen links liegen. Einen Mehrpreis für sie nimmt nur jeder Zweite in Kauf, wie eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts GfK aus dem November zeigt. Bestätigt wird das durch eine aktuelle Erhebung des Lebensmittelmultis Nestlé: Demnach lehnen 66 Prozent der Befragten Lebensmittel ab, die mit Kinderarbeit hergestellt wurden. Aber nur 31 Prozent würden dafür mehr bezahlen. Ähnliche Werte wurden beim Thema artgerechte Tierhaltung ermittelt. Warum fällt es Menschen offensichtlich so schwer, ihre Ansprüche umzusetzen? Und lässt sich diese Kluft schließen?
5.1.2012 - Pro Jahr werden in Deutschland etwa 480.00 Tonnen Haushaltsreiniger und Geschirrspülmittel verkauft. Ein neuer Flyer des UBA gibt Tipps zum sparsamen Umgang mit Wasch- und Reinigungsmitteln und zu umweltfreundlichen Produkten. Letztere sind zu erkennen an der Euroblume, dem europäischen Umweltzeichen.
5.1.2012 - Das beliebte Rechercheportal „Daten zur Umwelt“ ist vollständig aktualisiert worden. Interessierte finden hier Antworten auf alle wichtigen Umweltfragen: Wie sauber ist unserer Atemluft? Wie verschmutzt sind Deutschlands Flüsse und Seen? Belastet der Verkehr die Umwelt immer noch so stark wie vor zehn Jahren? Auf einen Klick erhält man Hintergrundinformationen zu relevanten Gesetzen und umweltpolitischen Zielen. Zahlreiche Diagramme und Tabellen verdeutlichen den Rückgang der Treibhausgase in Deutschland oder die negativen Effekte des Verkehrslärms auf den Menschen. Abgerundet wird das Angebot durch Lektüretipps und Links zu weiterführenden Informationsquellen.

4.1.2012 - Nachdem es im Zuge der Auflösung der Kölner Geschäftsstelle einige Verzögerungen mit der technischen Umstellung gegeben hatte, ist das FLP-Büro seit Anfang Dezember 2011 wieder erreichbar. Anfragen nach Informationen über FLP-Blumen und Anforderungen von Werbematerialien durch Mitglieder und Fördermitglieder werden umgehend bedient.
4.1.2012 - Das Umwelt Bundes Amt (UBA) geht mit eigenem Beispiel voran und baut für seine Berliner Zweigstelle in Marienfelde ein Mindest-Nullenergiehaus. Das „Haus 2019“ erfüllt die Anforderungen der ab 2019 geltenden EU-Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden. Die Energie für den Betrieb liefern Photovoltaik und Wärmepumpen auf dem Gelände, die den Energiegehalt von Wasser nutzen, das für Versuchsteiche gefördert wird. Außerdem kommen schadstofffreie Baustoffe zum Einsatz; der gesamte Rohbau samt Fassade ist aus Holz, einem nachwachsenden Rohstoff, gefertigt. Das Gebäude soll den Goldstandard des Bewertungssystems des Bundes zum „Nachhaltigen Bauen“ erreichen. Bei der Grundsteinlegung am 7. November 2011 sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesbauministerium, Jan Mücke: „Der Gebäudebereich spielt eine Schlüsselrolle beim Klima- und Ressourcenschutz. Der UBA-Neubau ist ein Beispiel dafür, wie nachhaltiges Bauen mit hohen ökologischen Standards auch in Bürogebäuden umgesetzt werden kann.“ Ende 2012 soll das Gebäude fertiggestellt sein und Platz für attraktive Büros von 30 Beschäftigten bieten.
15.12.11 - Der westfälische Präses Alfred Buß hat sich enttäuscht über den Weltklimagipfel-Beschluss geäußert, nach dem erst 2020 eine verbindliche Klimaschutzstrategie für alle Staaten in Kraft treten soll. Der Kompromiss bedeute "Klimaschutz in quälendem Schneckentempo", sagte der oberste Repräsentant der viertgrößten Landeskirche am Montag in Bielefeld in einem epd-Gespräch. "Bis dahin wird viel Dreck in die Atmosphäre geblasen", befürchtet der 64-jährige Theologe. Der Kompromiss sei "ein enttäuschendes Ergebnis, aber besser als gar nichts". Mehr
15.12.11 - Jedes Jahr werden in Deutschland rund 25 Mio. Weihnachtsbäume verkauft. Die meisten kommen nicht aus dem Wald, sondern aus großen Plantagen. In einer kleinen Marktnische werden aber auch Bio-Weihnachtsbäume angeboten. "Echt grüne" sind dieses Jahr besonders gefragt. Blaufichten und Nordmanntannen mit Bio-Siegeln sind selten in Deutschland. "Es gibt gerade mal 50 Betriebe, die Öko-Weihnachtsbäume ziehen", sagt Rudolf Fenner von der Umweltorganisation Robin Wood, die jedes Jahr eine Liste von Öko-Weihnachtsbaum-Verkäufern ins Internet stellt.
9.12.11 - „BioBio“, „Delphinfreundlich“ oder „Ohne Gentechnik“ – im Label-Dschungel für gesunde, ökologisch oder fair hergestellte Lebensmittel verliert mancher Konsument den Überblick. Klarere Orientierung geben wollen ihnen die wissenschaftlichen Beiräte „Verbraucher- und Ernährungspolitik“ sowie „Agrarpolitik“ des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). Sie schlugen Ende September in einer gemeinsamen Stellungnahme eine Strategie vor, die die Flut von wenig aussagekräftigen Siegeln eindämmen und den Verbrauchern mehr Klarheit verschaffen soll. Kern dieser Politikstrategie ist die Einführung eines abgestuften, freiwilligen Nachhaltigkeitslabels für Lebensmittel. Außerdem sollen Verbraucher „grüne“ Werbebehauptungen künftig leichter überprüfen können. Mehr
9.12.11 - Können Suffizienzstrategien, d.h. Ansätze des "Weniger", "Langsamer", "Regionaler", Orientierungspunkt für unternehmerische Strategien werden? Dieser Frage geht das Impulspapier "Suffizienz als Business Case" von Uwe Schneidewind und Alexandra Palzkill-Vorbeck nach. Dabei zeigt sich, dass es schon vielfältige Beispiele dafür gibt, dass Unternehmen "Suffizienz zum Business Case" praktizieren. Schneidewind und Palzkill-Vorbeck betten ihre Überlegungen in die aktuelle Debatte zu nachhaltigen Ressourcenstrategien ein und zeigen auf, welche Beiträge eine aufgeklärte Managementforschung dazu leisten kann.
9.12.11 - Die Evangelische Kirche von Westfalen arbeitet an einer landesweiten Klimaschutzstrategie für unterschiedliche Bereiche kirchlichen Handelns und Wirtschaftens. Ein Fachbeirat begleitet die Erstellung und Umsetzung der Klimaschutzstrategie EKvW 2020. Weitere fachliche Unterstützung kommt vom Energiebüro E & U aus Bielefeld, sowie vom Wuppertal Institut. Mittlerweile gibt es erste Zwischenergebnisse, der Endbericht wird Anfang 2012 erwartet.Weitere Informationen.
9.12.11 - Das Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung (MÖWe) hat in Kooperation mit dem Evangelischen Entwicklungsdienst (eed) eine kleine Broschüre mit Bausteinen für Gottesdienste und Andachten aus Südafrika zu Klimawandel und Gerechtigkeit herausgegeben. Sie umfasst Gebete, Fürbitten und eine Predigt, die das südafrikanische Netzwerk SAFCEI veröffentlicht hat.
8.12.11 - Klimafreundlich schenken rückt nicht nur wegen Weihnachten, sondern auch wegen der UN-Klimakonferenz (28.11.-9.12.11) im südafrikanischen Durban ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Unterstützung bei der persönlichen Energiewende liefert daber der Blaue Engel. Rund 13.000 umweltfreundliche Produkte bietet jetzt im Internet die "Blauer Engel Produktwelt" mit Informationen und Links zum Online-Shopping.
28.11.2011 - ANU-Tagungsreihe BNEE - Bildung für nachhaltige Entwicklung und Erneuerbare Energien 2012 - für MultiplikatorInnen aus Hochschule, Schule, beruflicher und außerschulischer Bildung und an Bildung interessierte EnergieexpertInnen.
Die Energiewende ist beschlossene Sache! Der gesamtgesellschaftliche Aufbruch ins Zeitalter der Erneuerbaren Energien ist eine zentrale Aufgabe in den kommenden Jahren: Damit die umfassende Transformation des Energiesystems gelingen kann, braucht sie die aktive Beteiligung aller Bürgerinnen und Bürger: Energiekonsumenten und Erzeuger, Fachleute und politische Entscheider benötigen dafür einen entsprechenden Bildungshorizont und neue Kenntnisse und Fähigkeiten.
25.11.2011 - Die Europäische Kommission hat ihr Handbuch „Buying green!“ zur umweltfreundlichen Beschaffung aus dem Jahr 2004 aktualisiert. Die Neuauflage legt ein größeres Augenmerk auf die Anwendung von umweltorientierten Beschaffungskriterien bei Dienstleistungs- und Serviceverträgen und enthält sektorspezifische Leitlinien für Elektrizität und Energie, die Bauindustrie, Holz- und Papierprodukte sowie Lebensmittel. Zudem gibt es Zusatzinformationen zu Auswahl- und Zuschlagskriterien, technischen Spezifikationen, Kosten innerhalb eines Lebenszyklus und Ausschreibungsformalien. Neue Fallbeispiele aus der gesamten Union runden das Angebot ab. Das Handbuch sowie eine Zusammenfassung, die sich vor allem an politische EntscheidungsträgerInnen richtet, die nicht unmittelbar in der Beschaffung tätig sind, stehen Download zur Verfügung. Beide Dokumente sind zurzeit allerdings nur auf Englisch verfügbar.
28.11.2011 - Europa und westliche Industrieländer müssen nach Auffassung des kirchlichen Umweltexperten Klaus Breyer auch unabhängig vom bevorstehenden Weltklimagipfel in Durban den Klimaschutz voranbringen. "Die Industrieländer können auch jetzt schon zusammen mit Schwellenländrn wirksamen Klimaschutz betreiben", saget der Umweltbeauftragte der westfälischen Landeskirche in Schwerte. Mehr
25.11.2011 - Insgesamt 5.545 Menschen in Europa und Afrika haben in den vergangenen Monaten die Petition der Kampagne „fair flowers – mit Blumen für Menschenrechte“ für menschenwürdige Bedingungen in der Blumenproduktion unterschrieben, darunter auch 34 Abgeordnete des Europäischen Parlaments. Am 26. Oktober 2011 hat die Kampagne nun ihre Petition an den Petitionsausschuss des Europäischen Parlaments übergeben. Die Träger der Kampagne fordern darin ein Importverbot für Blumen, die hochgefährliche Pestizide enthalten, die verpflichtende Angabe des Herkunftslands von Blumen, verbindlichere Vorgaben der Europäischen Union für ein faires öffentliches Vergabewesen sowie die Ratifizierung der Plantage-Konvention der Internationalen Arbeitsorganisation, in der die Rechte von PlantagenarbeiterInnen umfassend geregelt sind.
25.11.2011 - Das Thema ökofaire Beschaffung ist in den evangelischen Kirchen in Deutschland immer noch ein Randthema. Das geht aus der neuen Studie „Ökofaire Beschaffungspraxis in Kirche und Diakonie“ hervor, die vom Südwind-Institut im Auftrag von „Brot für die Welt“ und dem Evangelischen Entwicklungsdienst erstellt wurde. Im Rahmen der Studie wurden vor allem die Bereiche Verpflegung, Strom, Heizenergie, Büroartikel und Mobilität untersucht. Das Ergebnis: Es mangelt zwar nicht an Beschlüssen zur ökofairen Beschaffung, doch deren praktische Umsetzung hinkt vielerorts noch hinterher. Daneben werden aber auch ermutigende Beispiele vorgestellt. So seien viele Kirchengemeinden und Basisgruppen mit großer Kontinuität für den Fairen Handel aktiv. Erfolgreich seien Initiativen etwa im Bereich des kirchlichen Umweltmanagements, das ökumenische Projekt „Zukunft einkaufen“ oder die Aktion „Fairer Kaffee in die Kirchen“.
Die Nachfrage und das Interesse am Projekt "Zukunft einkaufen - Glaubwürdig wirtschaften in Kirchen" sind nach wie vor sehr groß. Um von den Erfahrungen, der beteiligten kirchlichen Einrichtungen und Kirchengemeinden zu profitieren und sich im Bereich nachhaltiger Beschaffung fortbilden zu können, wurde das „Netzwerk - Zukunft einkaufen“ ins Leben gerufen. Es bietet allen Interessierten die Möglichkeit sich über die neuesten Entwicklungen zu informieren und auszutauschen. Regionaltreffen sollen Raum für Fortbildungsangebote im Bereich nachhaltiger Beschaffung und Klimaschutz geben und zu Austausch einladen.
11.11.2011 - Green IT befasst sich mit umwelt- und ressourcenschonenden Möglichkeiten im gesamten Lebenszyklus (Produktion, Verwendung, Entsorgung) der Informations- und Kommunikationstechnologie. Energie/Strom und der Verzicht auf Schwermetalle stellen dabei einen elementaren (Umwelt-) Kostenfaktor dar. Die höchsten Belastungen im Bereich der Energie finden sich in den Rechenzentren und Servern (Energiedichte und damit verbundener Kühlungsbedarf steigen stetig an). Im Kontext dieser Problematik bietet die Technische Universität Berlin im Dezember zwei Veranstaltungen (kostenfrei) zum Thema „Server- und Datenmanagement: Aktuelle Techniken, wirtschaftliche und energetische Betrachtungen“ an.
11.11.2011 - Mit der verstärkten Nachfrage nach glaubwürdigem Ökostrom, die Vergleichsportale im ersten Halbjahr 2011 konstatierten, steigt auch das entsprechende Angebot. So bieten gleich sieben weitere Energieversorger seit kurzem Ökostromprodukte an, die das Grüner Strom Label Gold (GSL-Gold) tragen. Mehr
11.11.2011 - Orientierung im Studiendickicht zu gesellschaftlichen, ökonomischen und ökologischen Aspekten erneuerbarer Energien verspricht eine neue, Mitte Oktober gestartete Online-Datenbank. Der „Studienradar Erneuerbare Energien“ wird von einer Fachredaktion betreut. Sie bereitet ausgewählte Gutachten und Analysen auf und fasst sie zusammen. Angeboten wird die Datenbank von der Agentur für Erneuerbare Energien.
11.11.2011 - Mit zukundo.de ist Ende Oktober ein neues Internetportal angetreten, Kinder und Jugendliche für Nachhaltigkeit zu gewinnen. Erdacht und entwickelt wurde die Website vom Münchener Verein Creating Sustainability, einem Zusammenschluss von Studierenden, Doktoranden und Berufsanfängern, um jungen Menschen das Leitbild Nachhaltigkeit näher zu bringen. Zukundo, ein Kunstwort aus „Zukunft“ und „do“, also Handeln, lässt Kinder und Jugendliche selbst zu Wort kommen und begleitet den Online-Dialog mit Schulaktionen. „Wir wollen Nachhaltigkeit erlebbar machen“, sagt Stefanie Rall, die Geschäftsführerin von Creating Sustainability. Das ist ehrgeizig. Aber auch machbar? Können Webangebote Kinder und Jugendliche für Nachhaltigkeit interessieren, vielleicht sogar begeistern und Änderungen in deren Leben anstoßen? Ein Blick auf andere Online-Projekte zeigt, dass das geht – und der Weg über die Schule Erfolg verspricht.

27.10.11 - Das bundesweite, ökumenische Projekt "Zukunft einkaufen" hat seit dem 1. Oktober 2011 für den Arbeitsbereich Multiplikatorenfortbildung und Betreuung des Netzwerks von Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen personelle Verstärkung bekommen. Petra Kohts wird sich um die Vernetzung von VertreterInnen kirchlicher Einrichtungen und Gemeinden kümmern, um das Projekt ‚Zukunft einkaufen’ dynamisch nachhaltig weiter zu gestalten. Die Stelle von Petra Kohts wurde finanziell gefördert durch den Evangelischen Entwicklungsdienst und die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen. In vielen kirchlichen Gruppen und Gemeinden gibt es bereits Initiativen im Bereich nachhaltiger Beschaffung und ökofairen Handels. Ziel des Netzwerkes ist es mehr Menschen und Gemeinden anzusprechen und in das Projekt „Zukunft einkaufen“ einzubinden.
27.10.2011 - Erste Dienstwagenerhebung der Deutschen Umwelthilfe unter 46 kirchlichen Würdenträgern - Vier evangelische Kirchenobere erhalten die "Grüne Karte" für emissionsarme Dienstfahrzeuge - Katholische Bischöfe bekommen wegen zu hoher Klimagasemissionen nur "Gelbe" und "Rote Karten" - Über die Hälfte der Bischöfe mit Klimakiller-Limousinen sind mit deutlich zu hohen CO2-Emissionen unterwegs.
21.10.2011 - Ätzende und reizende Reinigungsmittel verursachen in Deutschland nach wie vor eine große Anzahl an gesundheitlichen Schäden. Allein im Jahr 2009 wurden 665 Vergiftungen durch Reinigungsmittel gemeldet. Vor allem Kinder verletzten oder vergiften sich mit Reinigungsmitteln. Zudem belasten die Reiniger die Umwelt mit Chemikalien. Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes (UBA): „Das UBA rät dazu, auf ätzende Reinigungsmittel mit der orangenen Gefahrenstoffkennzeichnung zu verzichten. Für den Hausgebrauch sind solche Mittel völlig übertrieben.“ Der neue UBA-Flyer „Umweltbewusst reinigen – nachhaltig und hygienisch“ gibt Tipps zum sparsamen Umgang mit Wasch- und Reinigungsmitteln und zu umweltfreundlichen Produkten.
20.11.2011 - Beim Einkaufen achten deutsche Verbraucher immer mehr auf Nachhaltigkeit. Zu diesem Ergebnis kommt die im September veröffentlichte Otto Group Trendstudie, für die das Hamburger Trendbüro 1.000 Personen zu ihrem Einkaufsverhalten befragt hat. Die Marktforscher verzeichnen in Deutschland eine „signifikante Zunahme des Interesses an ethischen Produkten“. Sowohl die Ausgabebereitschaft als auch die Kaufhäufigkeit für nachhaltige Waren seien in den vergangenen zwei Jahren deutlich gestiegen. Fast 44 Prozent der Befragten gaben an, dass sie aktuell mehr Geld für fair gehandelte oder klimafreundlich hergestellte Waren ausgeben als noch 2009. „Ethische Prinzipien“, heißt es in der Studie, „haben sich in den Köpfen etabliert“. Die Lifestyle-Orientierung der Deutschen rücke zugunsten einer Werteorientierung in den Hintergrund. Folgt nach „Geiz ist geil“ eine Rückbesinnung der Verbraucher auf Qualität? Konsumexperten sehen dafür einige Anzeichen.
20.10.2011 - Die Ernährung ist bundesweit für 15 Prozent der jährlichen Treibhausgasemissionen pro Kopf verantwortlich. Der neue KonsumCheck auf der Internetseite „Klima und Schutz“ von co2online informiert VerbraucherInnen über die Kohlendioxid-Bilanz von Lebensmitteln. KonsumentInnen werden so nicht nur für den Zusammenhang zwischen der Wahl ihrer Lebensmittel und dem Klimawandel sensibilisiert. Sie erhalten auch hilfreiche Tipps für eine nachhaltige, gesunde und schmackhafte Ernährung. In einem Gewinnspiel gibt es außerdem Sachpreise und Einkaufsgutscheine zu gewinnen.
20.10.2011 - Immer mehr BürgerInnen in Nordrhein-Westfalen investieren in Projekte für erneuerbare Energien. Allein 35 neue Windkraftanlagen – darunter auch Bürgerenergieanlagen – sind während der ersten sechs Monate des Jahres 2011 in NRW installiert worden. Die von der EnergieAgentur.NRW herausgegebene neue Broschüre „Klimaschutz mit Bürgerenergieanlagen“ bietet Orientierung im vielschichtigen Geflecht der Gesellschaftsformen, die sich zum Betrieb von Bürgerenergieanlagen anbieten. Insbesondere gibt das Heft einen Überblick über Modelle für Betreibergesellschaften und Beteiligungsformen anhand von Projektbeispielen aus NRW. Die Broschüre kann kostenlos bestellt oder im Internet heruntergeladen werden.
14.10.2011 - Der Grüne Gockel lädt Kirchengemeinden, Einrichtungen und Verwaltungen, Schulen, Kindertageseinrichtungen, Wohnheime und Tagungshäuser und alle interessierten Menschen für den 22.10.2011 nach Stuttgart-Münster ins Wohn- und Pflegestift "Dienste für Menschen" ein, sich über nachhaltige Beschaffung in sozialen Einrichtungen zu informieren. Neben Berichten aus der Praxis einer Kirchengemeinde, einer Einrichtung und über das Projekt "Zukunft einkaufen", haben die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich an Ausstellungs- und Infoständen sowie in kleinen Gesprächsrunden zu den Themen auszutauschen.
14.10.11 - Die führende Fachmesse und Kongress des Sozialmarktes in Deutschland findet vom 2.-3- November 2011 im Messezentrum Nürnberg statt. Sie trägt das Motto „Soziale Nachhaltigkeit - wer erzieht, pflegt und hilft morgen? Mit diesem Leitgedanken soll betont werden, dass unsere Gesellschaft Wertschöpfung und Wohlstand nur nachhaltig sichern kann, wenn sie den Wert des Sozialen schätzt. Zugleich weist er auf die Kompetenz von Führungs- und Fachkräften hin, Adressaten und Mitarbeiter sozialer Organisationen Wert zu schätzen. Denn neben dem unbestreitbar wichtigen Fach- und Managementwissen legt die persönliche Wertschätzung den Grundstein für den Hilfeerfolg und damit auch für die ökonomische Wertschöpfung sozialer Dienste.
4.10.2011 - Zusammen mit Privatpersonen, Vereinen, Kommunen, Handel und Gastronomie lenkte TransFair am 30. September, dem offiziellen Tag des Kaffees die Aufmerksamkeit auf faire Handelsalternativen mit den braunen Bohnen. Gut 450.000 Menschen nahmen bei über 1.300 fairen Kaffeepausen am Aktionstag teil und zeigten so, dass beim Fairen Handel jede Tasse zählt.
„Die Kaffee.Pause.Fair macht auf eine tolle Art darauf aufmerksam, wie einfach es ist, zu gerechteren Handelsbedingungen beizutragen“, sagte die Musikerin und Fairtrade-Botschafterin Annett Lousian. Auch Dieter Overath rief zum Bewusstseinswandel auf: „Fairtrade fördert die Entwicklung in den Herkunftsländern. Einerseits durch gerechte Marktzugangschancen, faire Preise und Prämien, andererseits durch Weiterbildungsmaßnahmen, damit die Produzenten den Wert ihrer Rohstoffe kennen und sich am Markt behaupten können. Deshalb gilt für uns das Motto „Jede Tasse zählt“ nicht nur heute.“ Mehr zum der der Aktion
22.9.2011 - Was deutsche Verbraucher kaufen, hängt zunehmend von der Nachhaltigkeitsqualität der Produkte ab. Zu diesem Ergebnis kommt die repräsentative Otto Group Trendstudie 2011. Die im September veröffentlichten Studie verzeichnet ein signifikant gestiegenes Verbraucherinteresse an nachhaltigen Waren. Sowohl die Ausgabebereitschaft als auch die Kaufhäufigkeit für diese Produkte sei gegenüber dem Jahr 2009 deutlich gestiegen.
22.9.2011 - Die Europäische Union hat die Vergabekriterien für das Europäische Umweltzeichen auf Notebooks erneut verschärft. Das Gütezeichen erhalten Geräte demnach nur, wenn sie in insgesamt 14 Kategorien umweltfreundlich gestaltet sind. In Bezug auf Energieeffizienz müssen die Produkte den aktuellen Energy Star-Verbrauch um einen festgelegten Prozentsatz unterschreiten, wobei auch das Energie-Management der Geräte eine Rolle spielt. Weitere Kriterien betreffen unter anderem die Vermeidung von gefährlichen Stoffen wie Quecksilber, die Verwendung von recycelten Materialien in Produkt und Verpackung, die Geräuschentwicklung sowie Hinweise für die Benutzerinnen.

22.9.2011 - Das Saarland gibt Friedhofsträgern die Möglichkeit, nur noch Grabsteine und Grabeinfassungen zu erlauben, die nachweislich ohne Kinderarbeit hergestellt wurden. Seit März 2011 gilt diese Regelung auch für alle Saarbrücker Friedhöfe. Saarbrücken ist damit europaweit Vorreiter. Über Grabsteine und Grabeinfassungen, die ohne den Einsatz ausbeuterischer Kinderarbeit hergestellt wurden, informiert nun das Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e. V. auf einem
eigens eingerichteten Internetportal.

22.9.2011 - Unter dem Titel „ExChange: Learning to take Action“ hat der Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e. V. (VNB) gemeinsam mit dem Verein Mirantão e. V. aus Ostrhauderfehn und dem Letsema Center aus Pretoria in Südafrika ein Lern- und Lesebuch zum globalen Lernen herausgegeben. Die Publikation, an dem LehrerInnen und VertreterInnen außerschulischer Bildungseinrichtungen aus Bangladesch, Brasilien, Deutschland, Indien, Südafrika und Tansania gemeinsam gearbeitet haben, setzt sich mit dem Thema Armut auseinander. Zudem werden damit verbundene Themen behandelt wie etwa Fairer Handel, Umwelt und Abfallentsorgung, Klimawandel, nachhaltiger Tourismus, Sport, interkulturelles Lernen, Peer Education und Freiwilliges Engagement. Das Buch kann in deutscher und englischer Version gegen Versandkostenübernahme bestellt werden.
22.9.2011 - Der Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e. V. hat ein neues Internetportal zur Eine-Welt-Arbeit in Niedersachsen erstellt. Das Portal präsentiert Partnerschaften und Projekte von niedersächsischen Kommunen, Schulen, Kirchen, Nichtregierungsorganisationen und dem Land Niedersachsen mit Partnern in Entwicklungs- und Schwellenländern. Die Plattform bietet den unterschiedlichen AkteurInnen die Möglichkeit, ihre Partnerschaften und Projekte vorzustellen und sich zu vernetzen. Menschen, die ein Projekt planen, können auf diesem Weg von den Erfahrungen anderer profitieren. Das Internetportal wird von der Niedersächsischen Bingostiftung für Umwelt und Entwicklungszusammenarbeit und dem Land Niedersachsen gefördert.
Weitere Infos unter: www.niedersachsen-einewelt.de/
17.9.2011 - An dem Studientag am 8.Oktober 2011 in Unna haben Leitungskräfte und Mitarbeitende aus Gemeinden, Verbänden und Einrichtungen die Möglichkeit Antworten zu finden, auf die Fragen wie sie den Auftrag Gottes an uns, die Schöpfung zu bewahren, umsetzen können, ohne sich dem Vorwurf mangelender Wirtschaftlichkeit auszusetzen. Veranstalter ist das Bildungswerk des Dekanates Unna in Kooperation mit dem Diözesankomitee. Schwerpunkt wird das Projekt "Zukunft einkaufen" sein.
"Salzkörner" eine Publikation vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken mit Beiträgen für die Diskussion in Kirche und Gesellschaft behandelt in der Ausgabe vom Juli 2011 folgende Themen:
* Das Kreuz bleibt - Europa wandelt sich
* Zukunft einkaufen - Weichen stellen für eine glaubwürdige Kirche
* Soziale Lebenslaufpolitik
* Wie leben, mit Erinnerungen, die man kaum erträgt?
* Bürgerschaftliches Engagement von Katholiken
* Von Schafen und Hirten
* Projekt: "in9monaten.de
15.9.2011 - Diese Broschüre vom eed informiert, gibt Tipps und beschreibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich im Fairen Handel zu engagieren. Denn es gibt eine Vielzahl an Aktionen, an denen sich Kirchengemeinden beteiligen können. In der Broschüre finden Sie neben allgemeinen Informationen zum Fairen Handel auch praktische Vorschläge, wie Sie den Fairen Handel in Ihrer Kirchengemeinde oder kirchlichen Einrichtung bekannter machen können. Außerdem listet die Broschüre wichtige Informationsmöglichkeiten auf und nennt Ansprechpartner/innen, an die Sie sich wenden können.
9.9.2011 - Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e. V. (BME) zeichnen beispielhafte Leistungen öffentlicher Auftraggeber bei der Beschaffung von Innovationen und der Gestaltung innovativer Beschaffungsprozesse aus. Prämiert werden die Beschaffung von innovativen Produkten, Verfahren und Dienstleistungen sowie innovative Konzepte zur Optimierung der Beschaffungsprozesse und zur Steigerung der Effizienz im öffentlichen Beschaffungswesen durch öffentliche Verwaltungen, Unternehmen und Institutionen. Um den Preis „Innovation schafft Vorsprung“ können sich Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen sowie öffentliche Unternehmen und Institutionen bewerben.
9.9.2011 - Bundespräsident Christian Wulff lädt am 5. und 6. Juni 2012 gemeinsam mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) zur vierten „Woche der Umwelt“ in den Park von Schloss Bellevue ein. Wie in den vergangenen Jahren erhalten rund 170 Unternehmen, Institutionen, Forschungseinrichtungen, Vereine und Initiativen die Möglichkeit, ihre neuen Technologien, Produkte, Projekte und Konzepte für einen nachhaltigen und effizienten Umgang mit den natürlichen Ressourcen zu präsentieren. Online-Bewerbungen sind bis zum 30. September 2011 möglich. Eine unabhängige Jury wählt aus den Bewerbungen dann die besten Projekte aus, die mit innovativen Ansätzen die Vereinbarkeit von Ökologie, Ökonomie und Sozialem als wichtigen Beitrag für den Bestand Deutschlands als führende Industrienation praxisnah demonstrieren.
9.9.2011 - Die Schulkampagne „Fair Future“ hat eine neue Internetseite und Unterrichtsmaterialien zum ökologischen Fußabdruck präsentiert. Mithilfe der vier Unterrichtseinheiten können sich SchülerInnen der neunten bis zwölften Klassen mit den weltweiten ökologischen und sozialen Konsequenzen ihres Konsums auseinandersetzen und eine ethische Haltung zu Fragen der globalen Gerechtigkeit entwickeln. Die Materialien enthalten Arbeitsblätter, Folien und Bildmaterial, Tafelbilder, Spielanleitungen sowie weiterführende Links und Hintergrundinformationen. Ergänzt werden die Unterrichtseinheiten durch eine neu gestaltete Internetseite. Die Unterrichtsmaterialien können bestellt oder im Internet heruntergeladen werden.
9.9.2011 - Für rund 360 Milliarden Euro kauft die öffentliche Hand jährlich Waren und Dienstleistungen ein. Mit 16 Prozent des Bruttosozialproduktes haben die öffentlichen Haushalte daher eine beachtliche Marktmacht und sind bedeutende Auftraggeber für die Wirtschaft. Für die Arbeitsbekleidungs- und Heimtextilindustrie ist die öffentliche Hand eine wichtige Kundin, schließlich müssen BeamtInnen, PolizistInnen, Feuerwehrleute und Krankenhausangestellte von Kommune, Land oder Bund mit berufstauglicher Kleidung ausgestattet werden. Doch nutzt die öffentliche Hand ihre Einkaufsmacht im Rahmen der öffentlichen Beschaffung für die Durchsetzung grundlegender Arbeitsrechte bei der Herstellung der öffentlichen Einkaufsgüter wie Kitteln, Uniformen, Sicherheitsschuhen und Helmen? Weit gefehlt!
Die Christliche Initiative Romero und die Kampagne für Saubere Kleidung haben in den vergangenen Monaten 28 deutsche Berufsbekleidungs- und Heimtextilunternehmen, von denen ein Großteil die öffentliche Hand beliefert, zum Thema Unternehmensverantwortung und Sozialstandards in der Produktionskette befragt – mit ernüchterndem Ergebnis. So verpflichtet sich etwa die Lion Apparel Deutschland GmbH, welche über die LH Bundeswehrbekleidungsgesellschaft mbH die deutsche Bundeswehr ausstattet, in ihrem Verhaltenskodex nur zur Zahlung eines „angemessen“ Entgelts entsprechend dem gesetzlichen nationalen Mindestlohn. In der Regel reicht dieser für ein Leben in Würde jedoch nicht aus. HAIX, weltweit führender Hersteller von Funktionsschuhen und u.a. Lieferant der Polizei in NRW und norddeutschen Bundesländern, ebensowie viele andere VertreterInnen der Branche verzichten gänzlich darauf, sich mit einem Verhaltenskodex um die Einhaltung von Menschen- und Arbeitsrechten in ihrer Produktion zu bemühen.
9.9.2011 - Nachhaltigkeit gewinnt in kleinen und großen deutschen Unternehmen weiter Gewicht. Das belegen Umfragen des Berliner Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und des bundesweiten Unternehmernetzwerks „future – verantwortung unternehmen“. Grund sei das steigende Verbraucherinteresse an Nachhaltigkeit. Deutsche Verbraucher fragen demnach öfter und gezielter bei Unternehmen nach, wie sie mit ihrer Belegschaft und der Umwelt umgehen oder welche strategischen Nachhaltigkeitsziele sie verfolgen. Die Unternehmen reagieren offensiv, veröffentlichen immer mehr und immer bessere Nachhaltigkeitsberichte, stocken ihr Personal in den Nachhaltigkeits- und Kommunikationsabteilungen auf. Die Umfragen dienen der Vorbereitung des diesjährigen Rankings der Nachhaltigkeitsberichte durch future und IÖW, das der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) unterstützt, um auch die die Nachhaltigkeitsleistungen von Unternehmen transparenter zu machen. Für diese Transparenz haben die von der Bundesregierung berufenen Nachhaltigkeitsexperten die Entwicklung eines Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) angestoßen. Der Kodex soll dem Kapitalmarkt und Investoren auf Basis nicht-finanzieller Messgrößen eine Bewertungsgrundlage für die Nachhaltigkeitsleistung von Unternehmen liefern, das Leitbild Nachhaltigkeit so auf den Finanzmärkten „zu einer wirkungsvollen Orientierung machen“. Mehr
8.9.2011 - „fair.2012“ lautet der Titel des informativen und praktischen Jahreskalenders, den die VERBRAUCHER INITIATIVE, unterstützt durch TransFair, in diesem Jahr bereits zum achten Mal herausgibt.
Der Taschenkalender im handlichen DIN-A6-Format bietet auf rund 200 Seiten Hintergründiges zum Fairen Handel, stellt fair gehandelte Produkte und verschiedene Akteure vor. Im umfangreichen Serviceteil finden sich u. a. eine Übersicht wichtiger Internetadressen und viel Platz für persönliche Daten von A - Z. Das nützliche Kalendarium enthält zusätzlich zu Monats-, Wochen- und Tagesübersichten auch einen Schulferienüberblick.
Der klassische Jahreskalender kann einzeln oder in größeren Mengen gegen Versandkosten bei der VERBRAUCHER INITIATIVE, Elsenstr. 106, 12435 Berlin oder online unter www.oeko-fair.de bestellt werden.
4.9.2011 - Deutsche Verbraucher haben 2010 mehr fair gehandelte Produkte als jemals zuvor gekauft. Im vergangenen Jahr haben sie dafür 413 Mio. Euro ausgegeben, wie das Forum Fairer Handel (FFH) mitteilt. Dies entspricht einer Steigerung von 28% gegenüber dem Vorjahr und einer Vervierfachung innerhalb der vergangenen sechs Jahre. "In Deutschland ist das Bewusstsein für nachhaltige Produkte bei den Menschen angekommen. Die Verfügbarkeit dieser Produkte hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert", gibt Claudia Brück, Pressesprecherin von TransFair Verein zur Förderung des Fairen Handels mit der "Dritten Welt" als Gründe an.
Mit dem Kauf von fairgehandelten Produkten unterstützen Verbraucher langfristige Strategien zur Bekämpfung von Hunger und Armut. Typische Käufer sind Menschen, die sowohl über eine gute Bildung als auch über ein hohes Einkommen verfügen. "Vor allem Frauen, die in der Stadt leben, aber auch Schüler und Studenten, sowie die klassischen Überzeugungstäter, die schon immer ethische Produkte kaufen, zählen zu den Konsumenten", so Brück. Laut einer erstmaligen Erhebung des FFH sind in Deutschland rund 10.000 Produkte aus Fairem Handel erhältlich. Rund 33.000 Lebensmittelgeschäfte, Supermärkte, Drogerien und Discounter bieten mittlerweile Produkte aus Fairem Handel an. Das sind 3.000 mehr als im Vorjahr. "So haben wir vor, die gesamte Rohstoffkette zu verändern und die Unternehmen dazu zu bringen, ihre Beschaffung nach ökologischen und sozialen Kriterien auszurichten. Dann wird der Abbau in den Förderländern zwar teurer, aber zu einer fairen Beschaffung gehört auch, faire Preise zu zahlen."
4.9.2011 - Recyclingpapier spart Bäume, Wasser und Energie und muss dabei nicht grau und trist daherkommen. Die neue Sonderedition Blauer Engel-Schulhefte macht es vor. Sie ist Flaggschiff der auch vom UBA getragenen Kampagne „Schulstart für den Blauen Engel – 100 % für unsere Umwelt“. Um mehr Recyclingpapier in die Schulranzen zu bringen, ist auch der Handel gefragt. Denn im Moment ist nur jedes zehnte angebotene Schulheft ein Recyclingheft. Dabei liegen die Vorteile für die Umwelt auf der Hand: Schon mit tausend Blatt Recyclingpapier (das sind etwa zwei Klassensätze Schulhefte) lässt sich so viel Energie sparen, wie 70 Computer samt Bildschirm an einem Arbeitstag benötigen. Zudem wird kein Baum hierfür gefällt.
Rund 80 Prozent der Jugendlichen möchten laut einer Bertelsmann-Studie etwas für die Umwelt tun, wissen aber häufig nicht was. Mit den Unterrichtsmaterialien "Der Blaue Engel macht Schule" erfahren Schülerinnen und Schüler, wie durch den Blauen Engel die Umwelt geschützt wird und erhalten Anregungen, was sie selbst für die Umwelt tun können. Die Unterrichtsmaterialien eignen sich für alle Schulformen und Jahrgangsstufen und sind kostenfrei im Internet erhältlich.
4.9.2011 - 115 – die neue Behördennummer des Bundes führt nun auch zum UBA. Seit neuestem ist auch das Amt mit ausgewählten Umweltthemen im Informationsverbund integriert. Über die Bürgerhotline gibt es zum Beispiel fundierte Antworten zu Fragen der Luftqualität in Deutschland, zur Entsorgung von Energiesparlampen sowie zum Zugang zu Umweltinformationen nach dem Umweltinformationsgesetz. Die Behördenrufnummer 115 bietet übergreifend Auskünfte zu den Leistungen der Kommunen sowie der Bundes- und Landesverwaltungen. Für nahezu alle öffentlichen Angelegenheiten gibt es schnelle und kompetente Antworten. Ziel ist es, Fragen der Bürgerinnen und Bürger standardisiert und unabhängig von regionalen Zuständigkeiten möglichst bereits beim ersten Anruf zu beantworten. Die Bürgeranliegen werden innerhalb eines Informations- und Telefonverbunds bearbeitet.
11.8.2011 - Die Mitgliederversammlung des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED) und die Diakonische Konferenz des Diakonischen Werkes der Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) haben im Juni 2011 in Bonn eine neue gemeinsame Satzung verabschiedet. Beide Werke fusionieren im nächsten Jahr zum "Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung". Die EKD bündelt so ihre Kräfte in der Entwicklungszusammenarbeit. Unter dem Dach des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung bilden der EED und die bislang bei der Diakonie angesiedelten Hilfswerke „Brot für die Welt“ und „Diakonie Katastrophenhilfe“ dann die neue Organisation „Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst“. Die Diakonie wird in „Diakonie Deutschland – Evangelischer Bundesverband“ umbenannt. Mehr
28.7.2011 - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Präsidenten des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Alois Glück, in den Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) berufen. Der Schirmherr von "Zukunft einkaufen" folgt auf diesem Posten dem Essener Bischof Franz-Josef Overbeck nach, der den Rat verlassen hat. Glück, der zur Pionier- und Aufbaugeneration der Umweltpolitik in Deutschland gehört, sagt: "Nachhaltigkeit heißt vor allem, über die momentane Nützlichkeit hinaus langfristig zu denken und entsprechend Zukunftsverantwortung zu übernehmen". Dies, so Glück, gelte für die Politik ebenso wie für Bürgerinnen und Bürger.
28.7.2011 - Unternehmen, die die Umweltbelastungen ihrer Produktion sowie ihrer Lieferkette verringern und auch sonstige Geschäftsprozesse an Nachhaltigkeits-kriterien ausrichten, sind nach einer Studie der European Business School und der Unternehmensberatung Logica Business Consulting leistungsfähiger und haben Wettbewerbsvorteile. Das Ziel der Studie „Excellence in Supply Chain Sustainability“ war es, das Wesen von Nachhaltigkeit, ihre Umsetzung, Hindernisse und Treiber in Firmen zu untersuchen. Mehr als 100 Unternehmen aus einer Vielzahl von Industrien haben an der Studie teilgenommen. Die Mehrheit führt ihre Geschäfte in Europa, aber viele sind auch global aktiv.
26.7.2011 - Wenn in diesem Jahr bereits zum fünften Mal der Deutsche lokale Nachhaltigkeitspreis Zeitzeiche(N) im Rahmen des Netzwerk21 Kongresses verliehen wird, werden auch wieder Unternehmen für ihre Projekte und Aktionen gewürdigt. In den vergangenen Jahren wurden u.a. Die Möbelmacher aus dem bayerischen Kirchensittenbach für ihre Erfolgsbilanz nachhaltigen Wirtschaftens und die Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe, die Volksbank Ruhr-Mitte für ihr Engagement im Bereich Kinder und Jugendliche oder auch die Falter Fruchtsaft GmbH aus Heddesbach für ihr Engagement in der regionalen Landwirtschaft und im fairen Handel geehrt. Der Zeitzeiche(N)-Preis 2011 ist insgesamt mit 10.000 Euro dotiert. Die Einreichungsfrist endet am 31.08.2011.
15.7.2011 - Mit dem Motto "Fair ist mehr" rufen die Veranstalter der Fairen Woche in diesem Jahr wieder auf, für den Fairen Handel aktiv zu werden. Der EED hat gemeinsam mit Brot für die Welt, Misereor, Kindermissionswerk "Die Sternsinger" sowie Kolpingwerk Deutschland ökumenische Gottesdienstbausteine heraus gegeben. In diesem Jahr gibt es auch eine gesonderte Liturgie für die Kinderkirche oder Familiengottesdienste.
7.7.2011 - Fluten in Australien und Europa, extrem trockene Sommer und Schneechaos im Winter – dies alles sind Zeichen des Klimawandels. Die Erde wird immer heißer, die Folgen des Klimawandels werden immer deutlicher – auch vor der eigenen Haustür. Höchste Zeit also umzusteuern. Das haben sich auch das Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW), das Amt für Jugendarbeit, das Amt für Mission, Ökumene und Kirchliche Weltverantwortung sowie die Vereinte Evangelische Mission gedacht: Am Samstag, 17. September 2011, startet die neue Jugendkampagne der EKvW in der Jugendkirche in Dortmund. Von 11.00 Uhr bis 15.30 Uhr steht in der Dortmunder Jugendkirche das Klima auf der Tagesordnung. Unter dem Motto "Powered by heaven" dreht sich alles vom Brunch über ein Fotoshooting und den Jugendgottesdienst bis hin zum Abschluss-Singen der „Soul Teens“ aus Witten um ein neues Klimabewusstsein.
24.6.2011 - Der Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ hat das vom Bundesumweltministerium und vom UBA geförderte Projekt „Grüne Flotte im Betrieb“ des Verkehrsclub Deutschland (VCD) als „Ausgewählter Ort 2011“ prämiert und würdigte damit das innovative und zukunftsfähige Konzept des Projekts. Dieses beinhaltet ein umfassendes Beratungsangebot für Unternehmen mit eigenem Fuhrpark, die ihre betriebliche Mobilität optimieren wollen. In einem Leitfaden hat der VCD Maßnahmen zusammengestellt, die sich leicht umsetzen lassen: von der Auswahl des passenden Firmenfahrzeugs über Spritspartrainings und Routenoptimierung bis hin zu Alternativen zum eigenen Firmenwagen wie betriebliches Car-Sharing oder der verstärkte Einsatz von Bus und Bahn und des Fahrrades. Regelmäßig aktualisierte Informationen im Internet sowie eine persönliche Beratung ergänzen das Angebot.
24.6.2011 - Ab sofort können auch technisch getrocknete Hackschnitzel und Holzpellets, die energieeffizient und nachhaltig hergestellt sind, den Blauen Engel erhalten. Durch die Trocknung wird der Heizwert der Brennstoffe erheblich gesteigert und die Staubbelastung beim Verbrennen reduziert. Die Wärme zur Trocknung muss entweder durch erneuerbare Energien oder aus industrieller Abwärme bereitgestellt und effizient eingesetzt werden. Für die Produktion der Holzhackschnitzel und Holzpellets dürfen die Hersteller nur Hölzer aus nachhaltiger Forstwirtschaft und chemisch unbehandelte Holzrückstände verwenden. Zudem müssen sie die Transportaufwendungen für die Anlieferung der Holzrohstoffe angeben. Das dient dazu, die Herkunft der Hölzer mit ihren langen Transportwegen und ihren Umweltbelastungen gegenüber regionalem Holz abzubilden. Durch die Ausweisung des Produktionsstandorts und der Kohlendioxid-Emissionen wird dem Kunden oder dem öffentlichen Beschaffer eine höhere Transparenz geboten. Immer mehr Haushalte und Betriebe heizen mit klimafreundlichen Holzpellets.
24.6.2011 - Warum ist der Kauf von Second-Hand-Ware gut für die Umwelt? Woran erkennt man einen energiesparenden Kühlschrank? Und wofür steht der Blaue Engel? Fragen wie diese beantwortet ein Online-Quiz, das vom UBA, dem Bundesumweltministerium und BildungsCent e. V. realisiert wurde. Das Quiz ist in drei Schwierigkeitsstufen angelegt und richtet sich an Kinder und Jugendliche. Es eignet sich auch zur unterrichtsbegleitenden Verwendung. Neben der spielerischen Vermittlung von Wissen zu Produktsiegeln und Abfallvermeidung enthält es Fragen zu den Umweltauswirkungen des eigenen Konsumverhaltens.
9.6.2011 - Klima-Kollekte ist ein kirchlicher Kompensationsfonds über den unvermeidbar anfallende Emissionen von Treibhausgasen ausgeglichen werden können. Der Fonds wird von den Gesellschaftern „Brot für die Welt“, dem Evangelischen Entwicklungsdienst (EED), der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der Forschungsstätte der evangelischen Studiengemeinschaft (FEST Heidelberg) und dem Nordelbischen Missionszentrum (NMZ) getragen. Ziel ist, ein lebensverträgliches Maß an Kohlendioxid-Ausstoß zu erreichen, sagte der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider bei der offiziellen Eröffnung des Kompensationsfonds am 25. Mai 2011 in Berlin. Der Ausgleich der CO2-Emissionen erfolgt über Klimaschutzprojekte der beteiligten kirchlichen Organisationen oder ihrer Partner in Entwicklungsländern und Osteuropa.

5.6.2011 - Der Evangelische Kirchentag in Dresden fordert die Bundesregierung zu einem schnelleren Atomausstieg, einer konsequenten Energiewende und breiter gesellschaftlicher Beteiligung auf. Das ist der Inhalt der am 3.6.2011 verabschiedeten Resolution. „Der Kirchentag hat eine klare Botschaft an die Bundesregierung: Schnellstmöglicher Ausstieg ohne Hintertürchen, spätestens
bis 2017. Und: Keine Kompromisse beim Klimaschutz!“, erklärt Pfarrer Klaus Breyer, Umweltbeauftragter der Evangelischen Kirche von Westfalen und Sprecher der Klima-Allianz.
31.5.2011 - Berlin, 31.05.2011. Auch nach intensiven Verhandlungen konnte sich die Bundesregierung nicht auf einen schnellen Ausstieg aus der Kernenergie einigen. Anlässlich der gestrigen Pressekonferenz der Bundesregierung zur Zukunft der Energieversorgung erklärt die Klima-Allianz: „Entgegen der Empfehlung der Ethikkommission, innerhalb der nächsten 10 Jahre aus der Kernenergie auszusteigen, will die Bundesregierung erst 2022 vollständig aus dieser menschenverachtenden Risikotechnologie aussteigen", kritisiert die Leiterin der Klima-Allianz-Geschäftsstelle, Katharina Reuter. „Damit handelt die Regierung einmal mehr gegen die Interessen der überwältigenden Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger und für die Stromkonzerne.“
30.5.2011 - Westfälische Landeskirche: Stärken und Schwächen des Abschlussberichts zur Energieversorgung Berlin/Westfalen. Der am 30.5.2011 vorgelegte Abschlussbericht der Ethik-Kommission „Sichere Energieversorgung“ ist in der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) in vielen Punkten auf Zustimmung gestoßen, in manchen Aussagen aber auch auf Kritik. Präses Alfred Buß begrüßte in einer ersten Stellungnahme die klare Position des Ethikrates zum unumkehrbaren Ende der Kernenergie und zu einem klimafreundlichen Umbau der Energieversorgung. Allerdings sei das Ausstiegsdatum aus der Atomkraft mit spätestens 2021 sehr spät angesetzt, so der leitende Theologe der westfälischen Landeskirche.
26.5.2011 - Das Parlament der Bremischen Evangelischen Kirche hat im Jahr 2008 beschlossen, sich dem ökumenischen Projekt zur ökofairen Beschaffung, „Zukunft einkaufen“, als Testregion anzuschließen. Die Beschaffung wurde schrittweise umgestellt und die Ergebnisse veröffentlicht. In der Berufsgruppe der KüsterInnen und HausmeisterInnen entstand daraufhin die Idee, dieses Thema in einer Fortbildung zu behandeln.
Die Frage der ökofairen Beschaffung berührt viele Bereiche unseres Lebens und ist zentrales Anliegen unserer Kirche und unseres Glaubens. Die Frage nach Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung sind nach Fukushima aktueller denn je! Um dem Thema gerecht zu werden, gab es neben den „harten“ Informationen und Vorträgen auch die Möglichkeit, das Thema auf mehrere Arten zu erfahren, etwa in Rollenspielen – „Wie überzeuge ich meinen Kirchenvorstand?“ und der „Annäherung an die biblischen Texte“, eine Exkursion zum Klima- und Küstenschutz am Beispiel der Insel Langeoog und einem „ökofairen Tischabendmahl“ mit gemeinsamer Vorbereitung.
11.5.2011 - Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) entwickelt bis Ende 2011 eine Klimaschutzstrategie. Mit dem Projekt "EKvW 2020" soll der kirchliche Beitrag zum Klimaschutz vergrößert werden und eine wirkungsvolle Klimapolitik in Deutschland unterstützt werden. Bereits vor vor zwei Jahren hat sich die Kirche zum Ziel gesetzt, bis 2020 vierzig Prozent ihrer Treibhausgas-Emissionen einzusparen (im Vergleich zu 1990). Ab 2012 soll die Klimaschutzstrategie systematisch umgesetzt werden.
Die stärksten Möglichkeiten für wirksamen Klimaschutz hat die Kirche in den Bereichen Gebäude, Mobilität, Beschaffung und kirchliche Flächen. „Für diese Bereiche werden wir messbare Ziele und Maßnahmen erarbeiten und umsetzen“ sagt Klaus Breyer, landeskirchlicher Umweltbeauftragter und Leiter des Instituts für Kirche und Gesellschaft: „Wir fangen damit nicht bei Null an – Im Gegenteil!“ Denn an der Initiative zeigt sich der hohe ehrenamtliche Einsatz auf ökologischem Gebiet in der EKvW. Mit den Programmen „Grüner Hahn“ und „Zukunft einkaufen“ tragen bereits über 120 Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen in Westfalen aktiv zu Klima- und Ressourcenschutz bei. Mehr

Vom 1.-5. Juni 2011 findet in diesem Jahr der Deutsche Evangelische Kirchentag in Dresden unter der Losung "...da wird auch dein Herz sein" statt. Diese Losung spricht in unsere Lebenswelt und fragt nach gültigen Voraussetzungen des Entscheidens und Handels. „Wir wollen uns einmischen. Wo unser Herz sein wird, da wird die Zukunft entschieden“, sagt Kirchentagspräsidentin Katrin Göring-Eckardt. „Mit dem Kompass des Herzens wollen wir Demokratie gestalten, feste Schritte für ökologische und soziale Gerechtigkeit gehen, glaubwürdig sein im Handeln – als fröhliche Christenmenschen.“ Auch in diesem Jahr ist "Zukunft einkaufen" vor Ort mit einem Stand vertreten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch bei uns im Zentrum für Umwelt und Globalisierung (Hörsaalzentrum der TU Dresden).
25.4.2011 - Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat seinen Einkaufsführer 'Der Nachhaltige Warenkorb. Einfach besser einkaufen' aktualisiert und dabei Hinweise aufmerksamer Leserinnen und Leser aufgegriffen. Aufgenommen wurde zum Beispiel eine neue Übersicht über verschiedene Nachhaltigkeitssiegel. Sie macht die ökologischen und sozialen Kriterien der Siegel auf einen Blick transparent und bietet verlässliche Orientierung für die Suche nach nachhaltigen Produkten. Aktualisiert wurden außerdem etliche Konsumtipps für den Alltag, etwa zum Waschen und Reisen. So bietet der Einkaufsführer jetzt neue Tipps zur nachhaltigen Urlaubsplanung, darunter Infos über Reiseveranstalter mit Nachhaltigkeitsmanagement. Außerdem führt die Broschüre jetzt „grüne“ Internet-Suchmaschinen auf, deren Anbieter pro Anfrage einen Geldbetrag für Öko-Projekte spenden. In den Umschlagklappen des Einkaufsführers finden Leserinnen und Leser Saisonkalender sowie eine Zusammenstellung aller empfohlenen Siegel. Die Klappentexte können herausgetrennt und beim Einkauf mitgenommen werden.
23.4.2011 - Beim Einkaufen die Welt verbessern? Wie dies möglich ist, zeigen 100 Filmemacher beim 1. Kurzfilmwettbewerb für den Fairen Handel. Deutschlandweit hatte das Forum Fairer Handel zu dem online basierten Film-Contest „REC A<FAIR“ aufgerufen. Gesucht wurden Video-Clips, die in maximal 3 Minuten auf unterhaltsame und pointierte Art über Ungerechtigkeiten im Weltmarkt aufklären und die alternative Idee des Fairen Handels auf Videoplattformen im Internet verbreiten. Den 1. Preis erhielt der Spot "Du hast es in der Hand", der die globalen Folgen unserer täglichen Kaufentscheidungen auf humoristische und zugleich unmissverständliche Weise deutlich macht. Regisseur Kai Uwe Lipphardt greift darin eine Alltagssituation auf, die jedem Betrachter vertraut ist - den Einkauf im Supermarkt. Der täglichen Wahl zwischen verschiedenen Produkten fügt er eine neue Entscheidungsebene hinzu: deren Entstehungsgeschichte. „Dadurch schafft es der Film zu irritieren und gleichzeitig ein Bewusstsein für die Macht der Verbraucher herzustellen.“, so die Jurybegründung. Hier geht's zum Film
23.4.2011 - Mit der Umsetzung der europäischen Vergaberichtlinie ist die Anwendung sozialer und ökologischer Kriterien bei der öffentlichen Beschaffung in den meisten Mitgliedsstaaten als „Kann“-Bestimmung in das nationale Vergaberecht aufgenommen worden. Um diese neue Rechtslage in der Vergabepraxis tatsächlich durchzusetzen, sind jedoch weitere systematische Anstrengungen nötig, für die die nationalen Regierungen Verantwortung übernehmen müssen. In Deutschland hat dasaus 49 deutschen NGOs bestehenden Netzwerks "CorA (Corporate Accountability) - Netzwerk für Unternehmensverantwortung" deshalb bereits im Juni 2009 die Bundesregierung aufgefordert, einen „Aktionsplan sozial-ökologische öffentliche Auftragsvergabe“ zu entwickeln und umzusetzen.
Nach 2 Jahren ist zu konstatieren, dass es auf Bundesebene kaum Fortschritte in diesem Sinne gibt. Wir gehen deshalb davon aus, dass es nun vor allem weiterer Konkretisierungen und verpflichtender Regelungen auf EU-Ebene bedarf, um auch in den Mitgliedsstaaten der Entwicklung hin zu einem verantwortlichen Beschaffungswesen zum Durchbruch zu verhelfen.
18.4.2011 - Die Klima-Allianz Deutschland, zu dem auch die Evangelische Kirche von Westfalen gehört, hat vor dem Bundeskanzleramt ein überdimensionales Energiepaket für die Kanzlerin geschnürt. Dafür wurde das alte Energiepaket der Bundesregierung aufgeschnürt, Kohle- und Atomkraftwerke wurden ausgepackt. Eingepackt wurden unter dem Beifall der zahlreichen Klima-Allianz-Mitglieder erneuerbare Energien wie Sonne, Wind und Bioenergie. Dazu erklärt Damian Ludewig, Geschäftsführer des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) und ebenfalls Mitglied der Klima-Allianz: „Um den Umstieg auf erneuerbare Energien kostengünstig zu erreichen, muss die Bundesregierung die Energieeffizienz vorantreiben. Dazu brauchen wir neben der verstärkten Förderung von Energieeffizienzmaßnahmen beispielsweise im Gebäudesektor auch einen klaren ordnungspolitischen Rahmen, der die richtigen Anreize für mehr Effizienz setzt.“ Ein ambitionierter Klimaschutz würde zukunftsfähige Wachstumssektoren ankurbeln, neue Jobs schaffen, Innovationen fördern und zu besserer Energiesicherheit beitragen.
15.4.2011 - In einer gemeinsamen Pressemitteilung von 'Brot für die Welt', Germanwatch, Greenpeace, Oxfam und WWF wird eine zukunftsfähige Weichenstellung gefordert. Ein breites Bürgerbündnis von Umwelt- und Sozialverbänden, Kirchen, Entwicklungsorganisationen und Unternehmen hat sich auf sechs Pfeiler für einen schnellen Atomausstieg und den Umbau zu einer sozialverträglichen, ökologisch nachhaltigen und wirtschaftlich sowie klimapolitisch zukunftsweisenden Energieversorgung geeinigt. Das Eckpunktepapier wurde der Bundesregierung sowie den Ministerpräsidenten der Länder im Vorfeld des Energiegipfels am Freitag vorgelegt in der Erwartung, es zur Grundlage für den angestrebten gesellschaftlichen Konsens zur Energiewende zu machen. Lesen Sie mehr:
15.4.2011 - Am 11. April 2011 ist der Appell für ein öko-soziales Landesvergaberecht in NRW an die Fraktionen, die Ministerpräsidentin, das Wirtschaftsministerium und das Ministerium für Arbeit und Soziales gegangen. Die unterzeichnenden zivilgesellschaftlichen Organisationen fordern die Landesregierung sowie die zuständigen Minsterien auf, ökologische und soziale Kriterien nach Vorlage des Eckpunktepapiers des DGB zu einem festen Bestandteil im öffentlichen Vergabeverfahren zu machen. Die Einkaufspraxis des Landes NRW und der Kommunen muss zum Vorbild für Unternehmen und Privathaushalte werden.
Hier der vollständige Text des Appells
25.3.2011 - Der Markt für Smartphone-Anwendungsprogramme, sogenannte Apps, brummt. Nach Angaben des IT-Branchenverbands Bitkom wurden im vergangenen Jahr allein in Deutschland rund 750 Millionen der kleinen Programme geladen. Mittlerweile bieten die beiden größten Online-Märkte für solche Programme, „Appstore“ (Apple) und „Android Market“ (Google), nicht mehr nur Spiele oder Nachrichtenangebote, sondern auch einige „grüne“ Anwendungen: Sie helfen beim Energiesparen, weisen den Weg zu fair handelnden Modefirmen oder legen offen, welche Produkte den Nachhaltigkeitsversprechen ihrer Hersteller wirklich genügen. Angeboten werden sie von Unternehmen, Verbänden und Ministerien, und das oft kostenlos. „News Nachhaltigkeit“ hat sich auf den beiden dominierenden App-Märkten umgeschaut und eine Auswahl von Nachhaltigkeits-Assistenten für die Hosentasche zusammengestellt. Sie sind durchgängig gratis und weitgehend frei von Werbung. Mehr
16.3.2011 - Die Verlängerung der Restlaufzeiten für Atomkraftwerke muss umgehend zurückgenommen werden: Mit dieser Forderung hat sich Präses Alfred Buß am Montag (14.3.11) in einem offenen Brief an Bundesumweltminister Norbert Röttgen gewandt.
Der leitende Theologe der Evangelischen Kirche von Westfalen rief den Minister dazu auf, den Ausstieg aus dieser Technologie „so schnell wie möglich“ zu vollziehen. „Die aktuellen Überlegungen der Regierung, die Verlängerung der Atomlaufzeiten auszusetzen, weisen in die richtige Richtung“, erklärte Buß. Dabei dürfe es aber nicht bleiben: „Es wäre vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse ein Zeichen politischer Stärke, wenn die Bundesregierung ihr Energiekonzept grundlegend überarbeitete“, heißt es in dem Schreiben an Röttgen, das auch der landeskirchliche Umweltexperte Klaus Breyer unterzeichnet hat. Für die Evangelische Kirche von Westfalen erklären sie ihre Bereitschaft, an einer Strategie für eine risikoarme, klimaverträgliche Energieversorgung mitzuarbeiten.
Bereits im November 2010 hatte sich die Landessynode als höchstes Leitungsgremium der Evangelischen Kirche von Westfalen klar dafür ausgesprochen, die Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke zurückzunehmen.
16.3.2011 - Die Klima-Allianz, das breite gesellschaftliche Bündnis aus insgesamt über 110 Umwelt- und Entwicklungsorganisationen, Gewerkschaften und Kirchen, trauert um die Opfer der Katastrophe in Japan und nimmt Anteil an dem schweren Schicksal aller davon Betroffenen. "In diesen Stunden und Tagen sind wir mit unseren Gedanken beim ganzen japanischen Volk und hoffen, dass durch die Gefahren einer Kernschmelze nicht eine noch unvorstellbarere Tragödie droht", so Thomas Hirsch, Brot für die Welt, Mitglied der Klima-Allianz.
„Die überwiegende Mehrheit in Deutschland, dies bestätigen alle aktuellen Umfragen, lehnt die Nutzung der Kernenergie ab. Auch und gerade in den Kirchen fordern die Menschen eine nachhaltige Energiepolitik, die konsequent auf den Ausbau der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz setzt“, erklärt Klaus Breyer (Evangelische Kirche Westfalen, Mitglied der Klima-Allianz). "Es wäre es zynisch die Meiler nur vorübergehend abzuschalten und sie danach wieder in Betreib zu nehmen. Die Bundesregierung sollte den Mut finden und umgehend mit allen gesellschaftlichen Gruppen beginnen, ein neues Energiekonzept für Deutschland zu entwickeln, dass ohne Kernenergie, den Anforderungen des Klimaschutzes und der Versorgungssicherheit gerecht wird. Der unbeherrschbaren Kerntechnik muss dauerhaft und endgültig eine Absage erteilt werden. Dies ist auch eine Chance für den Klimaschutz.“
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25.2.2011 - Das von der Deutschen Bundesumweltstiftung geförderte Projekt "Zukunft einkaufen - Glaubwürdig wirtschaften in Kirchen" hat das Thema nachhaltige Beschaffung innerhalb und außerhalb der evangelischen und katholischen Kirche Deutschland angestoßen. Das Projektteam arbeitete z.T. sehr intensiv mit ca. 150 Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen zusammen. Diese haben das Thema ökologische und sozial verantwortliche Beschaffung aufgenommen und in ihren Gemeinden und Verwaltungen verankert. Das Projektteam von "Zukunft einkaufen" hat für Sie einen Überblick über die Umsetzung und Ergebnisse der Gemeinden und Einrichtungen in dem Zeitraum 2008 bis 2010 erstellt.

24.2.2011 - In einem zweiteiligen Seminar im Herbst 2010 und im Februar 2011 führte Thomas Kamp-Deister als Vertreter des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderten Projektes „Zukunft einkaufen – Glaubwürdig wirtschaften in den Kirchen“ das Managementsystem zur nachhaltigen Beschaffung im Bistum Hildesheim ein. In Zusammenarbeit mit seinem Kollegen, dem Umweltbeauftragten des Bistums Hildesheim Jürgen Selke-Witzel, wurde auf der Basis der historischen Bildungsstätte Kloster St. Ludgerus das Haus und seine Abläufe mit der Hilfe von Checklisten von der Küche bis zum Keller genau unter die Lupe genommen. In den kommende Jahren soll das Managementsystem in den Bereich der Behindertenhilfe und der Krankenhäuser des Diözesancaritasverbandes Hildesheim eingeführt werden. Das bischöfliche Generalvikariat in Hildesheim erwägt eine Einführung und im Verband der vereinigten Kirchengemeinden in Hannover wird eine Einführung geprüft. Die neue Geschäftsführerin Stiftung Behindertenhilfe des Diözesancaritasverbandes, Pia Stapel, sieht in diesem System eine große Chance die ökonomischen und ökologischen Bedingungen in Einrichtungen zu verbessern. Einen Ausblick auf die aktuellen Themenschwerpunkte des Projektes "Zukunft einkaufen" gab die Pfarrerin Birgit Weinbrenner von der evangelischen Kirche aus Westfalen. In den nächsten Jahren untersucht das Projektteam die Chancen des ökologischen Beschaffungswesens in den Bereichen von Diakonie und Caritas.
27.1.2011 - Der Druck auf Lieferanten wächst bei der Auftragsvergabe durch die öffentliche Hand und die Kirchen. Hersteller und Händler müssen immer mehr sozialen und ökologischen Kriterien gerecht werden. Einer repräsentativen Studie des Instituts für Handelsforschung (IFH) nach stehen Konsumgüterindustrie und Handel vor entscheidenden Veränderungen, da die Konsumenten mit gutem Gewissen einkaufen wollen und zunehmend umwelt- und sozialverträgliche Produkte anfragen. "Wer heute aus strategischen Gründen die Weichen auf Nachhaltigkeitsprozesse im eigenen Unternehmen nicht setzt, wird morgen zunehmend Marktanteile verliren", so IFH-Geschäftsführer Boris Hedde. Projektleiter Klaus Breyer von "Zukunft einkaufen" betont das Potenzial der Kirchen und kirchlichen Einrichtungen. Er berichtet von dem entstandenen Schneeballeffekt. Seit 2008 hat sich die Zahl der beteiligten Kircheneinrichtungen auf mehr als 300 verdreifacht. Jetzt steigen auch die Hilfswerke Diakonie und Caritas ein, die mit einem Gesamtanteil von 80 Prozent größere Beschaffer als die Kirchengemeinden seien. Mehr
19.1.2011 - Die Internetseite fairtrade.de ist eine umfassende Wissensseite zum Thema Fairer Handel. Als Portal aufgebaut bietet es Informationenen für alle, die sich für den Fairen Handel interessieren. Welchen Weg hat ein Produkt hinter sich? Wer stellt es her? Können Produzentinnen und Produzenten vom Fairen Handel leben? Das sind nur einige der Fragen, auf die die neu gestaltete Website versucht, Antworten zu finden. Sie gibt einen Überblick und liefert Hintergründe aus der Sicht der Menschen, die faire Waren herstellen, handeln und schließlich konsumieren.
Neben grundsätzlichen Informationen zum Fairen Handel finden sich Adressen von Verkaufsstellen fair gehandelter Produkte. Unter der Rubrik „Und ich?" erfahren Verbraucherinnen und Verbraucher, wie sie sich selbst am Fairen Handel beteiligen können. Auch werden verschiedene Bildungs- und Informationsmaterialien über den Fairen Handel zum Download bereitgestellt. Mehr

18.12.2010 - Im Haus Villigst in Schwerte kamen vom 14.-15. Dezember 2010 rund 50 Akteure für zwei Tage zusammen und informierten sich und tauschten sich rege aus zu Themen rund um nachhaltige Beschaffung in Kirchen und kirchlichen Einrichtungen. Neben den Vorträgen gab es Raum für Diskussionen im Plenum, in den Kleingruppen und in den Pausen.
Auf der Tagesordung standen aktuelle Informationen für den Beschafferalltag, Überlegungen zu dem Ausbau des Netzwerkes "Zukunft einkaufen" und die Beschreibung des im November 2010 gestarteten Projektes „Zukunft einkaufen II Diakonie und Caritas als Orte zukunftsfähigen Lebensstils und nachhaltiger Beschaffung“.

30.11.2010 - Klimaschutz sei die "Voraussetzung für faire Entwicklungschancen für die Menschen weltweit", sagt Pfarrer Klaus Breyer. Der Leiter des Instituts für Kirche und Gesellschaft der der Evangelischen Kirche von Westfalen ist überzeugt, dass jeder Einzelne etwas für den Klimaschutz tun kann. In dem Radiointerview spricht er die Rolle und Möglichkeiten der Kirchen in Deutschland an, den Klimaschlutz wieder zum Thema zu machen.
Hören Sie mal rein
22.11.2010 - Die Christliche Initiative Romero verbreitet aktuell eine Persiflage eines ALDI-Prospektes. In dieser weist sie auf menschenrechtlich und arbeitsrechtlich bedenkliche Aspekte der von ALDI angebotenen Billigangebote hin. Die Kritik der Christlichen Initiative Romero an ALDI: Durch seine Billigpreis-Politik fördere das Unternehmen Ausbeutung in Produktionsländern im globalen Süden, etwa in Form von Hungerlöhnen.
Zur ALDI-Prospektpersiflage
22.11.2010 - In den Supermärkten stehen schon die Schokoweihnachtsmänner, erste Weihnachtsmärkte sind eröffnet, und auch die Einladungen zu Weihnachtsfeier flattern mit der Post in Haus: Weihnachten naht mit Riesenschritten.
Bald werden in Deutschland wieder Millionen von Weihnachtskarten und Geschenke verschickt. Dem Team von ecogood liegt es am Herzen, dieses Jahr möglichst viele Leute dazu zu bringen, das Versenden von Weihnachtskarten und Geschenken gleich mit etwas Gutem & Sinnvollen zu verbinden. Lesen Sie hier mehr über CO2-neutrale Weihnachtskarten oder CO2-neutrale Geschenkgutscheine.
CO2-neutrale Weihnachten

Auf Erfahrungen und Erfolgen von "Zukunft einkaufen" wird aufgebaut
11.11.10 - In einem ökumenischen Modell-Verbundprojekt wollen Einrichtungen von Caritas und Diakonie ihren Einkauf von Produkten und Dienstleistungen nach ökologischen und sozialen Standards optimieren. Neben Energie und Lebensmitteln soll ein Schwerpunkt auf dem Kauf von Textilien sowie von Pflege- und Hygieneprodukten liegen. Initiiert vom Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen (IKG) aus Schwerte unterstützt die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) das Vorhaben mit 400.000 Euro. Den Förderbescheid überreichte am 11.11.2010 DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde in Osnabrück an den Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Alfred Buß.
Das Projekt wird vom IKG getragen und von einem ökumenischen Netzwerk bestehend aus Caritas und Diakonie umgesetzt. Das Vorhaben basiert auf den positiven Erfahrungen aus dem Projekt „Zukunft Einkaufen“, das die DBU ebenfalls gefördert hat. In diesem Vorgängerprojekt wurden bereits Kriterien für den nachhaltigen Einkauf von Produkten für kirchliche Verwaltungs- und Bildungseinrichtungen erarbeitet und umgesetzt. Diese sollen nun auf die Großunternehmen Caritas und Diakonie angepasst und um neue Produktgruppen erweitert werden. Ein Schwerpunkt soll etwa auf dem Kauf und Reinigen von Textilien liegen sowie dem Erwerb von Pflege- und Hygieneprodukten. Für den DBU-Generalsekretär wird damit „eine Lücke im nachhaltigen Einkauf geschlossen“.
6.10.2010 - Posteo bietet den Kunden ein nachhaltiges E-Mail Postfach. Das Unternehmen legt großen Wert auf den Einsatz von 100% echtem Ökostrom von Greenpeace Energy in Geschäftsräumen und bei den Servern. Der Einsatz effizienter Hardware sowie das Verwenden von Recyclingpapier sind für das Unternehmen genauso selbstverständlich wie sein Firmenkonto bei der GLS-Bank.
Erfahren Sie hier mehr über die Leistungen von Posteo
8.9.2010 - Der entwicklungspolitische Verein Süd Nord Beratung mit Sitz in Osnabrück führt das Projekt "Fair & mehr! durch und möchte damit zivilgesellschaftliche Gruppen sowie interessierte Einzelpersonen zusamenbringen. Ziel des Projektes ist, Akteure zu informieren und zu unterstützen in ihrer Kommune gemeinsam den Prozess der nachhaltigen Beschaffung zu initiieren und zu begleiten. Dazu werden den Akteuren kostenfrei Informationsabende, Schulungen, Erfahrungsaustauschrunden angeboten.
Ausführlichere Informationen finden Sie hier:
16.6.2010 - Mit einem Klick retten Sie als Internet-Nutzer bei der Suche auf www.ecosia.org rund zwei Quadratmeter Regenwald im Amazonas und das, ohne selbst etwas zu bezahlen. Denn rund 80 Prozent der Werbeeinnahmen durch gesponserte Links auf der Webseite fließen direkt in ein Regenwald-Schutzprojekt des WWF Deutschland, womit die Nutzer nicht nur helfen, die biologische Vielfalt dieser einmaligen Schatzkammer zu bewahren, sondern auch einen Beitrag für den Klimaschutz leisten. Mit der Verwendung der Grünen Suchmaschine können Internet-Nutzer auch ihren eigenen Klimafußabdruck verringern: Die Ecosia-Server laufen ausschließlich mit Ökostrom.
7.6.2010 - Der Blog ecogood entstand aus der Suche nach konkreten Möglichkeiten, was jeder Einzelne für den Klimaschutz tun kann. Denn viele Menschen sind bereit etwas zur Rettung des Klimas zu leisten, wissen aber nicht genau was sie tun können. Daher stellt ecogood seinen Lesern verschiedene Werkzeuge zur Verfügung, mit denen jeder den maximalen Effekt bei der Reduktion seines persönlich verursachten CO2-Ausstoßes erreicht.
30.4.2010 - Nachhaltigkeit soll in Nordrhein-Westfalen bei der Vergabe öffentlicher Aufträge künftig eine prominente Rolle spielen. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums NRW müssen Landesministerien und -ämter ab 01. Mai beim Einkauf von Computern, Papier, Fahrzeugen und anderen Waren sowie bei Dienstleistungen „Aspekte des Umweltschutzes und der Energieeffizienz grundsätzlich“ beachten. Eine dahingehende Verordnung hat die Landesregierung Mitte April erlassen. Sie ist laut Joachim Neuser, Pressesprechers des Wirtschaftsministeriums, für alle Landesbehörden „zwingend“ und sei in ihrer Tragweite „bundesweit einmalig“. Umwelt- und Klimaschützer kritisieren unterdessen die Bundesregierung: Sie habe den Schwenk zum „grüneren“ Einkauf verschlafen.
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6.4.2010 Das Projekt "Zukunft bewegen - Orientierungspunkte in der Wirtschafts-, Finanz- und Klimakrise" ist ein neuer thematischer Schwerpunkt des Instituts für Kirche und Gesellschaft. In Tagungen und Workshops diskutiert das Institut mit Verantwortlichen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die Ursachen und Folgen der Krisen, die ergriffenen Maßnahmen und ihre Auswirkungen. "Sachzwänge" kommen auf den Prüfstand, Alternativen zum Bestehenden werden gesucht . Das Institut lädt Sie ein, mit zu diskutieren und unterstützt Sie dabei, auch bei Ihnen vor Ort den Zukunftsdiskurs anzustoßen. Weitere Informationen
27.1.2010 Seit einigen Jahren schießen sozial-ökologische Modeanbieter wie Pilze aus dem Boden. Um Klarheit für Verbraucherinnen und Verbraucher zu schaffen, hat SÜDWIND eine Unternehmensbefragung durchgeführt. Das Ergebnis ist ernüchternd: Mit wenigen Ausnahmen fallen die sozialen und ökologischen Anforderungen der meisten Anbieter hinter etablierte internationale Standards zurück. Mehr und Download der Studie
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