Mit dem Gesetz zur Modernisierung des Vergaberechts wurden nunmehr weitere Vorschriften der EG-Vergaberichtlinien im Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) umgesetzt und dadurch die Möglichkeit geschaffen, die Beachtung sozialer Aspekte als zusätzliche Bedingungen für die Ausführung von Aufträgen zu verlangen. Die neuen Möglichkeiten gilt es nun effektiv und rechtssicher zu nutzen. Um den Städten und anderen öffentlichen Auftraggebern den Umgang mit der neuen Rechtslage zu erleichtern, wurden diese Hinweise vom Deutschen Städtetag in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (unterstützt von der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH) erarbeitet.
Die Hinweise geben erste Antworten auf Fragen, die bei der praktischen Anwendung der neuen Regelungen auftauchen können. Die Autorinnen und Autoren präsentieren auf der Basis des gegenwärtigen Standes der rechtlichen
Diskussion sinnvolle und zuverlässige Lösungen.
Die GEPA hat zusammen mit der Evangelischen Kirche im Rheinland und dem Bistum Trier einen Eine-Welt-Kiosks entwickelt. Der Kiosk enthält Informationsmaterialien und den "Wissens-Kiosk", einen pädagogischen Arbeitsordner mit Medienmaterial, der globales Lernen für die Zielgruppe der 13-17jährigen ermöglicht, mit CD-ROMs, DVD und einem Leitfaden für die Betreuung des Eine-Welt-Kiosks.
ausführlicher Informationsflyer
8.6.2010 - Die Evangelische Kirche im Rheinland und SÜDWIND e. V. haben einen Leitfaden herausgegeben für das Handlungsfeld der ökofairen Beschaffung in der Landeskirche. Kaffee und Tee werden bereits heute in vielen kirchlichen Einichtungen aus Fairem Handel gekauft. In der Praxis ist der Weg hin zu einer weitergehenden nachhaltigen Beschaffung jedoch nicht einfach. In vielen kirchlichen Bereichen wird daher diskutiert, warum überhaupt bewusster eingekauft werden soll, was dies kostet und wie die Umstrukturierung des Einkaufs umgesetzt werden kann. Der Leitfaden soll den Akteuren als Beratungsgrundlage und als Anregng für weitere Schritte dienen.
Zum Leitfaden
11.6.2010 - Die Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 e.V. und die Klima-Allianz erstellten im Rahmen der Kampagne "Gemeinsam für Klimaschutz" die Broschüre mit Ideen und Anregungen für Klimaschutz-Aktionen. Dowload
7.6.2010 Auf 12 Seiten werden in dieser Broschüre von der Die Evangelische Jugend Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (ejbo) Fragen rund um das Thema Ökostrom kurz und praxisnah behandelt. Ist Ökostrom immer öko? Ist er nicht viel teurer? Wie überzeuge ich meine Kirchengemeinde zum Wechsel zu Ökostrom? etc. Download Heft
3.1.2010 Die neu erschienene Broschüre des Diözesanrates der Katholiken will dazu anregen, die Frage des eigenen Lebensstils neu zu durchdenken und so zu gestalten, dass alle leben können. Neben grundsätzlichen Erwägungen zum Thema Lebensstil werden zu vielen Bereichen des tägichen Lebens praktische Tipps gegeben und auf weiterführende Quellen verwiesen. Am Schluss der Broschüre werden Qualitätssiegel vorgestellt, die beim Einkauf für die Entscheidung behilflich sein können.
Die kostenlose Broschüre wurde vom Sachausschuss Gerechtigkeit-Entwicklung-Frieden erstellt. Hier geht es zur Online-Bestellung und zum Download
4.3.2010 In einem Positionspapier stellt Germanwatch e.V. heraus, dass die enorme Marktmacht der öffentlichen Hand in Deutschland unzureichend genutzt wird. Der Verein fordert daher insbesondere die Bundesregierung, aber auch die Bundesländer und Kommunen dazu auf, die öffentliche Beschaffungspraxis mit den nationalen Klimaschutzzielen abzustimmen.Klimaverrägliche Beschaffung ist ein wichtiger Baustein des großen Strukturwandels, der notwendig ist, damit Deutschland seinen angmessenen Beitrag leisten kann, die Erdrwärmung im globalen Durchschnitt gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter auf unter 2 Grad Celsius zu begrenzen. Sie ist zudem eine Maßnahme, die Lösungen sowohl für den Klimaschutz als auch für die Ökonomie vereint: Stategischer und intelligenter Einkauf kann neue Technologien pushen, Arbeitsplätze schaffen und die öffentlichen Kassen entlasten. Zum Positionspapier
23.11.09 Fairer Konsum boomt. Er entspricht einer nahezu weltweiten Bewegung und Lebenseinstellung, die Konsum nicht verdammt, solange mit Herz und Verstand eingekauft wird.
Die Verbraucher wollen wissen, wo sie fair gehandelte Lebensmittel bekommen. In welchem Laden T-Shirts hängen, die nicht von Kindern zusammengenäht worden sind? Wo sie eine Reise buchen können, bei der auch das Zimmermädchen einen gerechten Lohn erhält? Oder woran sie erkennen können, welcher Investmentfond wirklich nachhaltig anlegt?
Fair einkaufen – aber wie? Hier finden Verbraucher und Verbraucherinnen alles, um sich zurechtzufinden: ausführliche Hintergrundinfos über den Fairen Handel, über Faire Mode, Faire Geldanlagen und Faires Reisen. Außerdem bietet das Buch jede Menge Adressen, Weblinks, Literaturempfehlungen und Einkaufstipps. Weitere Informationen
Überall setzen sich Menschen jeden Alters für mehr Nachhaltigkeit ein. Sie wollen diese Welt den Generationen, die nach uns kommen in einem ökologisch, wirtschaftlich und sozial tragfähigen und lebenswerten Zustand hinterlassen. Um auf das Engagement dieser Menschen aufmerksam zu machen, rief der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) Ende 2006 unter dem Motto "Wir nehmen die Herausforderung an" den internationalen Wettbewerb "Mission Sustainability" ins Leben. Im Jahr 2009 lautete das Motto "Gemeinsam für Nachhaltigkeit!". Diesmal standen die Themenbereiche Nachhaltiger Konsum und Dialog der Generationen im Mittelpunkt. In einer Dokumentation wird eine Auswahl der Beiträge zur Ideen-Plattform Mission Sustainability präsentiert. Sie können sich diese als pdf herunterladen oder sie kostenlos beim RNE bestellen.
Die im Oktober 2009 erschienene Broschüre STILvollerLEBEN der KLJB zeigt, dass ein verantwortungsvolles und nachhaltiges Konsumverhalten nicht nur dringend notwendig ist, sondern auch jede Menge Spaß machen kann. So regt die KLJB nicht nur zum Nachmachen der Aktionsideen an, sondern bietet mit dem Online-Angebot STILvollerLEBEN.de zugleich eine Plattform, eigene Aktionsideen einzustellen. Webseiten und Broschüre gliedern sich in neun verschiedene Themenbereiche wie etwa Mobilität, Erneuerbare Energien oder Alternatives Wirtschaften.
Download Broschüre STILvollerLEBEN

Der EED hat gemeinsam mit Brot für die Welt in Kooperation mit der Redaktion von "welt-sichten" ein Dossier über die Perspektiven im Fairen Handel publiziert. Das 24-seitige Dossier liegt der September-Ausgabe von "welt-sichten" bei und stellt aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Fairen Handel dar. Hier stellen wir Ihnen den Inhalt des Dossiers vor.
Download Dossier "Perspektiven im Fairen Handel" (pdf)
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung hat seinen - bereits vor fünf Jahren entwickelten - Nachhaltigen Warenkorb vollständig überarbeitet, aktualisiert und nun im September 2009 auf seiner Jahreskonferenz die Neufassung vorgestellt.
Wie viel schlecht bezahlte Arbeitszeit steckt in einem Handy? Zerlegen Kinder in Indien den schadstoffhaltigen Computerschrott nach dessen Entsorgung? Für solche Fragen werden Verbraucher immer sensibler, Antworten darauf erhalten sie jedoch viel zu selten. Doch das könnte sich jetzt ändern. Eine internationale Expertengruppe unter der Koordination des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) und der Society of Environmental Toxicology and Chemistry (SETAC) hat sich mit der Frage beschäftigt: Wie können soziale Kriterien in die Lebenszyklusanalyse integriert werden? Herausgekommen ist ein umfassender methodischer Leitfaden, an dessen Erstellung das Öko-Institut maßgeblich beteiligt war. Mit dem Leitfaden lassen sich die sozialen Folgen von Produkten besser erfassen, vergleichen und darstellen. Das hat Vorteile für Unternehmen und perspektivisch auch für die Verbraucher. Mehr

Im April 2009 haben die Herausgeber der Studie "Zukunftsfähiges Deutschland" auch eine Zusammenfassung der Studie unter dem Titel "Wegmarken für einen Kurswechsel" veröffentlicht. Die handliche Kurzfassung gibt einen Überblick über den aktuellen Stand unserer Gesellschaft und welchen Kurs wir eingeschlagen haben. Es werden die Leitbilder der Studie vorgestellt und die Baustellen benannt, auf denen sich unsere Gesellschaft ändern muss.
Am 11. Juni 2009 hat das CorA-Netzwerk für Unternehmens-verantwortung einen Aktionsplan für eine verantwortliche Beschaffung vorgelegt. Darin fordern 40 Verbände, unter ihnen kirchliche Institutionen, Gewerkschaften, verbraucher-, umwelt- und entwicklungspolitische Verbände, den Staat auf, mehr Veranwtortung zu übernehmen.
Die Verfasser des Aktionsplans fordern die Bundesregierung auf, eine zentrale Service-Stelle zu schaffen. Diese sollte sowohl die nötigen sozialen und ökologischen Kriterien für die Beschaffung definieren, als auch Daten über Unternehmen zur Verfügung stellen und überprüfen. Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung des CorA-Netzwerks
Das Thema Umweltschutz besitzt eine hohe Relevanz im deutschen Mittelstand. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsam von dem Drucker- und Kopiererhersteller KYOCERA, der Deutschen Umwelthilfe und dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft durchgeführte Studie. Die Mehrzahl der Befragten attestiert dem Mittelstand sogar eine Vorreiterrolle. Hauptgründe für Investitionen in umweltschonende Technologien sind Kosten- und Imageargumente. Die Studie ergab allerdings auch, dass durch die immer noch existierenden Informationsdefizite in den Unternehmen große Potenziale für den Umweltschutz verschenkt werden. Mehr
Die Gewerkschaft Verdi und die Organisationen Local Governments for Sustainability" (ICLEI) und World Economy, Ecology & Development (WEED) haben gemeinsam eine Broschüre (PDF-Datei) herausgegeben, mit der Behörden bei der Ausschreibung von Rechnerkäufen soziale und ökologische Aspekte besser berücksichtigen können. Wichtige Gesichtspunkte seien unter anderem die Arbeitsbedingungen bei der Produktion der Computer, die verwendeten Giftstoffe sowie der entstehende Elektroschrott und der durch den Einsatz zusätzlicher Rechner steigende Energieverbrauch.
Den vollständigen Artikel finden Sie bei heise online.
Das Einbeziehen von Umweltschutzkriterien bei der öffentlichen
Beschaffung ist ökologisch und auch ökonomisch von Vorteil. Dies belegt eine im Auftrag des Umweltbundesamts (UBA) erstellte Studie des Öko-Instituts. Für die vier Produktgruppen 'Multifunktionsgeräte', 'Computer', 'Bewässerungsanlagen' sowie 'Reinigungsmittel und Reinigungsdienstleistungen' ermittelte das Institut die Umweltentlastungspotenziale, verglich die Lebenszykluskosten verschiedener Produktvarianten und erstellte Musterausschreibungs-unterlagen. Beispielsweise ist das Treibhauspotenzial für das Drucken von 1.000 Seiten bei einem energieeffizienten Multifunktionsgerät, welches das Umweltzeichen Blauer Engel trägt, etwa um die Hälfte geringer als bei einem konventionellen Gerät. Gleichzeitig lassen sich bei 50.000 beidseitig bedruckten Seiten pro Jahr knapp 830 Euro wegen der geringeren Kosten für Strom, Toner und Papier sparen.
Folgende Dokumente stehen für Sie zum Download bereit:
Ratgeberbroschüre "Umweltfreundliche Beschaffung - ökologische & wirtschaftliche Potenziale rechtlich zulässig nutzen"
Musterausschreibungen
Rechtsgutachten und Endbericht zum Forschungsprojekt "Nationale Umsetzung der neuen EU-Beschaffungs-Richtlinien"
(Quelle: UBA)
Deutsche Discounter locken derzeit wieder massiv mit Preissenkungen. Doch während im Lebensmittelhandel ein Krieg um die günstigsten Angebote tobt, greifen immer mehr Kunden freiwillig zu teureren Produkten und geben mehr Geld für Kaffee, Reis, Orangensaft oder Bananen aus. Konsumforscher überrascht die steigende Beliebtheit teurerer und höherwertiger Produkte nicht. "Während die Wirtschaft noch über die Krise jammert, verändert sich gerade grundlegend das Konsumverhalten auf den Märkten", erklärt Elke Wenzel vom Kelkheimer Zukunftsinstitut in der dieser Woche erschienenen Studie "Sinnmärkte - Der Wertewandel in den Konsumwelten". Mehr
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