In unserem Archiv bewahren wir für Sie die Beiträge auf, die durch neuere Meldungen aus unserer Rubrik "Aktuell" abgelöst wurden, aber immer noch relvant und interessant zu lesen sind.
2.-3. November 2011 im Messezentrum Nürnberg
Die führende Fachmesse und Kongress des Sozialmarktes in Deutschland trägt das Motto „Soziale Nachhaltigkeit - wer erzieht, pflegt und hilft morgen? Mit diesem Leitgedanken soll betont werden, dass unsere Gesellschaft Wertschöpfung und Wohlstand nur nachhaltig sichern kann, wenn sie den Wert des Sozialen schätzt. Zugleich weist er auf die Kompetenz von Führungs- und Fachkräften hin, Adressaten und Mitarbeiter sozialer Organisationen Wert zu schätzen. Denn neben dem unbestreitbar wichtigen Fach- und Managementwissen legt die persönliche Wertschätzung den Grundstein für den Hilfeerfolg und damit auch für die ökonomische Wertschöpfung sozialer Dienste.
Die "Fairena" Öko-Messe findet in der denkmalgeschützten Reithalle statt und richtet sich an Verbraucher die ethisch korrekt leben wollen und Firmen die ökologisch produzieren und wirtschaften. Als Gast der Messe haben Sie hier die Möglichkeit sich über verschiedene Themen aus dem Bereich Nachhaltigkeit zu informieren.
22. Oktober 2011 in Stuttgart-Münster
Der Grüne Gockel lädt Kirchengemeinden, Einrichtungen und Verwaltungen, Schulen, Kindertageseinrichtungen, Wohnheime und Tagungshäuser und alle interessierten Menschen ins Wohn- und Pflegestift "Dienste für Menschen" ein, sich über nachhaltige Beschaffung in sozialen Einrichtungen zu informieren. Neben Berichten aus der Praxis einer Kirchengemeinde, einer Einrichtung und über das Projekt "Zukunft einkaufen", haben die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich an Ausstellungs- und Infoständen sowie in kleinen Gesprächsrunden zu den Themen auszutauschen.
An dem Studientag haben Leitungskräfte und Mitarbeitende aus Gemeinden, Verbänden und Einrichtungen die Möglichkeit Antworten zu finden, auf die Fragen wie sie den Auftrag Gottes an uns, die Schöpfung zu bewahren, umsetzen können, ohne sich dem Vorwurf mangelender Wirtschaftlichkeit auszusetzen. Veranstalter ist das Bildungswerk des Dekanates Unna in Kooperation mit dem Diözesankomitee. Schwerpunkt wird das Projekt "Zukunft einkaufen" sein.
30. September 2011, Bundesweit
Unter dem Motto „Kaffee.Pause.Fair – Jede Tasse zählt“ ruft der Verein TransFair zum Weltrekordversuch im fairen Kaffee-Trinken auf. Am 30. September, dem offiziellen Tag des Kaffees, sollen zwischen 10 und 11 Uhr bundesweit mindestens 500.000 Tassen fair gehandelter Kaffee getrunken werden. Jeder kann mitmachen und eine faire Kaffeepause einlegen, egal ob im Büro, zu Hause, in der Fußgängerzone, auf dem Amt, mit Freundinnen oder Kollegen. Wer mitmachen will, kann seine geplante Kaffeepause im Internet eingetragen. Ein Tassenticker zeigt jeweils den aktuellen Tassenstand an.

22.9.2011 - In der vergangenen Woche startete die Faire Woche, die größte Aktionswoche des Fairen Handels in Deutschland. „Unter dem Motto „Fair ist mehr!“ laden zum zehnten Mal Weltläden, Initiativen und Aktionsgruppen, Supermärkte, Gastronomie-Betriebe, Verbände und Einzelpersonen bei mehr als 2.000 Veranstaltungen dazu ein, Produkte aus Fairem Handel kennen und genießen zu lernen. Bei fairen Menüs, Vorträgen und Gesprächen mit ProduzentenvertreterInnen, Fahrradtouren und vielfältigen anderen Veranstaltungen wird der Faire Handel erlebbar. Die Faire Woche läuft noch bis zum 30. September 2011.
Im Juni 2012 wird sich – 20 Jahre nach der Rio-Konferenz 1992 – die Staatengemeinschaft zur UN Konferenz für Nachhaltige Entwicklung (UNCSD), der sogenannten Rio+20-Konferenz, versammeln, um wichtige Hauptthemen einer nachhaltigen Entwicklung auf globaler Ebene zu diskutieren. Zentrales Thema wird dabei sein, wie sich die Weltgemeinschaft zu einer umwelt- und ressourcenschonenden, energieeffizienten „Green Economy“ entwickeln kann. Um wichtige Impulse für die Debatte über notwendige politische Weichenstellungen zu geben, veranstaltet das Umweltbundesamt die internationale Konferenz, mit der zukunftsweisende Perspektiven und strategische Ansätze der Umweltpolitik mit Blick auf die Schaffung von „grünen Märkten“ diskutiert sowie konkrete Lösungswege aufgezeigt werden. Mehr
Nach den Sommerferien startet die neue Jugendkampagne der Evangelischen Kirche von Westfalen in der Jugendkirche in Dortmund. Von 11.00 Uhr bis 15.30 Uhr steht in der Dortmunder Jugendkirche das Klima auf der Tagesordnung. Unter dem Motto "Powered by heaven" dreht sich alles vom Brunch über ein Fotoshooting und den Jugendgottesdienst bis hin zum Abschluss-Singen der „Soul Teens“ aus Witten um ein neues Klimabewusstsein.
27.-29. Mai 2011 in Hamburg
"goodgoods" ist eine neue Messe, mit dem Anspruch, in jeder Hinsicht "gute" Produkte zu präsentieren: Ökologisch und verantwortungsbewusst gleichzeitig aber auch begehrenswert, smart und von bester Qualität. Das Konzept unterscheidet sich deutlich von gewohnten Messen. Von der
künstlerischen Hallengestaltung bis hin zum debattierfreudigen Rahmenprogramm will goodgoods neue Wege gehen, um nachhaltigen Produkten und Initiativen zu mehr Aufmerksamkeit bei Konsumenten, Fachleuten und Medien zu verhelfen. Um den qualitativen Anspruch der goodgoods für Aussteller und Besucher zu gewährleisten, haben die Veranstalter einen Fachbeirat aus international anerkannten und unabhängigen Expertinnen und Experten im Bereich der nachhaltigen Entwicklung eingerichtet. Vom Wuppertal Institut gehören Christa Liedtke, Jola Welfens und Gerhard Scherhorn dazu.
25. April - 29.Mai
TransFair beteiligt sich an der weltweiten Aktion "Fairtrade-Frühstück". Mit fairen Frühstücken in ganz Deutschland möchten wir gemeinsam mit engagierten Privatpersonen, Aktionsgruppen, Kirchengemeinden, Schulen, Unternehmen, Handel und Gastronomie ein Zeichen setzen für mehr Fairen Handel.
12.-13. April 2011 in Weimar
Die 7. Arbeitstagung der Rechtsträger der Unternehmen in der Caritas steht unter dem Leitthema „Unternehmen Caritas: Wirtschaftliches Handeln in gesellschaftlicher Verantwortung“. Damit werden die wesentliche Anforderungen aus den Leitlinien für Unternehmerisches Handeln in der Caritas herausgegriffen, die im Oktober 2008 von der Delegiertenversammlung des Deutschen Caritasverbandes verabschiedet wurden.
Als Teil der Kirche zeigt sich die Verantwortung der Caritas und ihrer Unternehmen auf vielfältige Art und Weise. Sie reicht von der Verantwortung als Anwalt für die Menschen, die in den Diensten und Einrichtungen Hilfe suchen, über die unternehmerische Verantwortung als Arbeitgeber für die Mitarbeiter, die Bedeutung als zivilgesellschaftlicher Akteur und die Rechenschaftspflicht gegenüber der Öffentlichkeit bis hin zur Verantwortung als kirchlich Handelnde im Sinne des Sendungsauftrages der Kirche. Damit verbunden ist auch der Anspruch verantwortungsvoll, nachhaltig und sparsam mit den zur Verfügung stehenden Mitteln umzugehen.
14.-17. April 2011 Stuttgart
Die FAIR HANDELN ist eine Messe für alle, die sich engagiert für ein global verantwortungsvolles und nachhaltiges Handeln einsetzen. Sie stellt einen Marktplatz dar für den Fach- und Einzelhandel, der fair gehandelte Produkte, Nahrungsmittel, Textilien, Kosmetik, Blumen, Kunst etc. im Angebot hat. Darüber hinaus sind Corporate Social Responsibility (CSR), Nachhaltiger Tourismus und Entwicklungszusammenarbeit vorrangige Themen, die auf der FAIR HANDELN vorgestellt und in zahlreichen Bildungsveranstaltungen und Forumsbeiträgen beleuchtet und diskutiert werden können.
Weitere Informationen zur Messe
4.-5. März 2011 in Schwerte
Lässt sich Nachhaltigkeit mit Wachstum verbinden oder ist 'neues' oder 'qualitatives' Wachstum Utopie? Die Veranstaltung der Ev. Akademie Haus Villigst zielt darauf ab, die Debatte zum Thema Wachstum und Nachhaltigkeit voranzubringen einerseits mithilfe einer Diskussion, in der die Themenstellung aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet wird. Andererseits wird der Frage nachgegangen, welche Instrumentarien eigentlich angemessen sind, den Fortschritt und den Wohlstand einer Gesellschaft zu messen. Dazu wird der Vorschlag eines neuen nationalen Wohlfahrtsindex und die Enquete-Kommission 'Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität', die Mitte Januar 2011 ihre Arbeit aufgenommen hat, vorgestellt.
2. und 3. März 2011 in Hofgeismar
Der Fach-Workshop über Wege zur ökofairen Beschaffung in Diakonie und Kirche findet in der Evangelischen Tagungsstätte Hofgeismar statt und wird von der Aktion "Fairer Kaffee in die Kirchen" organisiert. Er wird sowohl Hemmnisse bei der Umstellung auf fairen Kaffee bearbeiten, aber vor allem anhand von Beispielen aus der Praxis erfolgreiche Wege aufzeigen.
Diakonische Einrichtungen, evangelische Tagungshäuser und kirchliche Verwaltungen sind eingeladen, ihre Umstellung auf eine ökofaire Beschaffung und die damit verbundenen Herausforderungen und Lösungsansätze vorzustellen. Mit den Ergebnissen des Workshops sollen Strategien entwickelt werden, um ökofairer Beschaffung in Diakonie und Kirche zum Durchbruch zu verhelfen.
1.-4. März 2011 in Bad Zwischenahn
Der Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten lädt zu der Fachtagung ein. Im Mittelpunkt wird das Thema „Beschaffung und Einkauf“ in seinen vielfältigen Dimensionen stehen. Der Kostendruck in den Einrichtungen ist groß und zwingt zu größtmöglicher Kostenersparnis beim Einkauf von Lebensmitteln und Verbrauchsgütern. Die zu beschaffenden Produkte sollen aber auch qualitativ hochwertig, fair gehandelt und möglichst aus der Region kommen. Dieser Spagat scheint vielen zunächst unauflösbar. Das Projekt „Zukunft Einkaufen“, welches von den Kirchen und verschiedenen Einrichtungen ins Leben gerufen wurde, zeigt einen praktikablen und sinnvollen Weg des Einkaufens für Bildungsstätten
auf und wird Gegenstand der Tagung sein.
12. Februar 2011 in Lingen
In der Bundesrepublik kauf die öffentliche Hand jährlich für ca. 360 Mrd. € ein. Eingekauft werden Dienstkleidung, Bürocomputer, Spielzeug für Kindergärten, Lebensmittel usw.. In einem Vergabeverfahren erhält der günstigste Anbieter meistens den Zuschlag. In dem Workshop "Fair und mehr!" steht das Thema öko-faire Beschaffung im Mittelpunkt. Welche Auswirkungen hat der Einkauf in den Jugendverbänden oder Kirchengemeinden?
26. Februar 2011 in Oesede
Mit dem Kaufverhalten in unseren Kirchengemeinden, Einrichtungen und Verbänden können wir dazu beitragen, unsere Umwelt zu verbessern und eine gerechtere und nachhaltige Zukunft zu ermöglichen. Wir entscheiden mit unserem Einkauf, welche Dinge wie hergestellt werden. Schwerpunkt der Schulung ist die Auseinandersetzung mit dem Thema öko-faire Beschaffumg in kirchlichen Gemeinden, Institutionen oder Verbänden. Welche Auswirkungen hat der Einkauf bspw. in der Kirchengemeinde? Was sagen welche Siegel, Marken oder Sozialstandards zu gerechten Arbeitsbedingungen aus? Wie kann ich eine öko-faire Beschaffung vor Ort umsetzen?
Im Wintersemester 2010/2011 veranstaltet das Referat für Ökologie, Mobilität und Nachhaltigkeit in Kooperation mit Prof. Dr. Grundmann eine Ringvorlesung zum Thema "Perspektiven der Nachhaltigkeit - Eine interdisziplinäre Annäherung". Am 8. Dezember von 18-20 Uhr wird das Projekt „Zukunft einkaufen“ im Fürstenberghaus vorgestellt.
11.11.10 - Die Arbeitsgemeinschaft katholischsozialer Bildungswerke in der Bundesrepublik Deutschland (AKSB) lädt vom 22.-23. November 2010 zu ihrer Jahrestagung in die Akademie Franz Hitze Haus in Münster ein. Mit dem Titel „Kompass in der Klimakrise. Umweltpolitik und Klimawandel als Themen politischer Bildung“ will sich die AKSB verstärkt einem Themenbereich widmen, der in der katholisch-sozial orientierten politischen Bildung zunehmend an Bedeutung gewinnt. Nicht zuletzt in den Aktualisierenden Ergänzungen 2009 zur Konvention hat die AKSB festgestellt, dass die Bewahrung der Schöpfung ein Wert an sich ist, der in der Diskussion um nachhaltige Entwicklung eine ihm entsprechende Rolle spielen muss.
Bei der Tagung soll überlegt werden, welche Rolle das Thema in
der katholisch-sozial orientierten politischen Bildung spielen kann
und muss. Ausgangspunkte bilden dabei die gegenwärtigen wissenschaftlichen
Diskurse und die sozialethischen Grundlagen.
5.11.2010 - VertreterInnen von Ländern, Städten und Gemeinden aus ganz Deutschland kommen am 18.11.10 auf dieser Konferenz in Bremen zusammen, um sich über bewährte Verfahren im umweltfreundlichen öffentlichen Einkauf auszutauschen. Die Veranstaltung von ICLEI, Ökoinstitut und der Hansestadt Bremen baut auf den Ergebnissen einer Schulungsreihe zur umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung auf, mit dem Ziel, die interne Weiterbildung in öffentlichen Einrichtungen zum Thema zu fördern.
Während der Veranstaltung werden TeilnehmerInnen aus Städten und Gemeinden die Gelegenheit haben, sich über ihre Erfahrungen auf einem so genannten Marktplatz auszutauschen. Außerdem erhalten sie aktuelle Informationen zu rechtlichen Fallbeispielen und der Berechnung von Lebenszykluskosten. Die Tagung richtet sich an MitarbeiterInnen und EntscheidungsträgerInnen in Ländern, Städten und Gemeinden.
Die Konferenz wird in deutscher Sprache abgehalten, und ist für TeilnehmerInnen aus Deutschland und angrenzenden Ländern offen. Die Teilnahme für öffentliche Einrichtungen ist kostenlos. Eine verbindliche Anmeldung ist bis 5. November 2010 notwendig. Mehr
22.10.2010 - Am 17. November 2010 findet in Oberhausen eine gemeinsame Veranstaltung statt von: Eine Welt Netz NRW, Deutscher Städtetag, Servicestelle Kommunen in der Einen Welt, vamos e.V. Münster sowie Netzwerk Metropole Ruhr.
Im Zuge der Globalisierung werden die Verletzungen von international anerkannten Arbeitsrechten sowie die Ausbeutung der Umwelt bei der Herstellung von Produkten zu immer drängenderen Problemen. Bund, Länder und Kommunen geben als öffentliche Auftraggeber jährlich rund 360 Mrd. Euro für Güter und Dienstleistungen aus.
In den Vorträgen geht es um die Historie und Formen heutiger Kinderarbeit, wird der "Kompass Nachhaltigkeit" vorgestellt. Diskutieren Sie in Fachforen mit Unternehmen, mit Vertretern von Label-Initiativen sowie mit Fachleuten aus Kommunen und Nichtregierungsorganisationen, wie nachhaltig produzierte Holz- und Natursteinprodukte beschafft werden, wie ein faires Veranstaltungsmanagement funktionieren und wie Arbeitskleidung/ Textilien unter anerkannten internationalen Richtlinien produziert werden können.
Programm der Veranstaltung
22.10.2010 - Zum Auftakt eines von BMU und UBA geförderten Projektes zum Thema Ressourceneffizienz hat das FÖS gemeinsam mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Oktober 2010 eine Konferenz zum Thema "Nachhaltige Ressourcenpolitik - Globale und Nationale Herausforderungen und Chancen" veranstaltet. Es wurden die verschiedenen Herausforderungen für eine nachhaltige Ressourcenpolitik beleuchtet – ökologische, ökonomische, soziale und (sicherheits-)politische. So wurden Themen wie Integration von Ressourcenpolitik nach innen und Friedenspolitik nach außen, Dumpingpreise bei Ressourcen, menschenrechtlichen Zusammenhänge Umbau von Deutschland zur ressourceneffizientesten Volkswirtschaft diskutiert.
26.10.2010 - Utopia lädt am 28./29. Oktober 2010 erstmalig für zwei Tage und bereits zum dritten Mal zur Utopia Konferenz in Berlin ein, um sich den brennenden, gesellschaftlichen Themen unserer Zeit anzunehmen.
Mit dem Titel „Utopia around the world“ – soll der Blick auf die Welt gerichtet werden, um nach innovativen, umsetzbaren Ideen und Lösungsansätzen zu suchen und zu einem nachhaltigen „Turn-around“ beizutragen. Auf der Konferenz werden Themen diskutiert, wie Grüne Wirtschaft, Politikverdrossenheit in Politikbegeisterung umwandeln, Lösung der Umweltprobleme und die "Massen bewegen", sich für eine nachhaltiger Welt einzusetzen.
20.9.2010 - Derzeit stehen in zahlreichen Ländern Reformen der Vergabegesetze an. Ihr Potential für die sozial-ökologische Beschaffung machte die Fachtagung "FAIRgabe auf Landesebene. Umsetzung und Kontrolle einer sozial-ökologischen FAIRgabe – Erfahrungsaustausch und Vernetzung " am 20.9.10 in Berlin zum Thema.
Die neuen Gesetze in Berlin und Bremen zeigen, dass neben Tariftreue-Regelungen und ergänzenden Mindestlöhnen auch ökologische Kriterien sowie die Einhaltung der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) berücksichtigt werden können. Die Fachtagung richtete die Aufmerksamkeit auf die politischen Entscheidungsprozesse auf Landesebene. Es sollte ein Überblick über den Stand der Gesetzesverfahren in den einzelnen Ländern gegeben werden. Fragen zur Umsetzung, wie z.B. zur Nachweispflicht und Kontrolle, standen zur Debatte.
Das Programm zur Tagung finden Sie hier
20.9.2010 - Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eröffnet am 28. September 2010 ein neues Internetportal für nachhaltige Beschaffung. „KOMPASS NACHHALTIGKEIT“ unterstützt öffentliche BeschafferInnen sowie kleine und mittlere Unternehmen bei der Integration ökologischer und insbesondere sozialer Kriterien in Beschaffung, Produktion und Einkauf. Die Plattform bietet Informationen zu Nachhaltigkeitsstandards, rechtlichen Rahmenbedingungen sowie Praxisbeispiele und Linklisten.
2.9.2010 - Im Rahmen der FA!R2010 steht am Freitag, den 24. September 2010 in Dortmund die Fachtagung unter dem Titel FA!RProcura. Sie findet in Kooperation mit dem europäischen Projekt „Public Affairs“. Zahlreiche ReferentInnen und TeilnehmerInnen aus dem europäischen und aussereuropäischen Raum nehmen an der Tagung teil.
Anmeldung bitte möglichst bis zum 17. Sept. 2010 an:
sabine.vollbrecht@eine-welt-netz-nrw.de
Detailliertes Programm
Die größte Aktionswoche des Fairen Handels in Deutschland findet dieses Jahr zum neunten Mal statt und steht unter dem Motto "Fair schmeckt mir!". Ganz besonders möchten wir die teilnehmenden Gemeinden und Einrichtungen des Projekts „Zukunft Einkaufen“ zum Mitmachen einladen. Dies bietet eine gute Gelegenheit, die Themen Fairer Handel und Nachhaltigkeit nochmals verstärkt ins Bewusstsein Ihrer Gemeinde bzw. Einrichtung zu rücken.
Wenn Sie eine Veranstaltung durchführen möchten und sich in den offiziellen Aktionskalender der Fairen Woche eingetragen haben, können Sie verschiedene Materialien kostenlos bestellen. Dazu zählen Poster, Postkarten, Bierdeckel oder Rezepthefte. Bei einzelnen Importorganisationen könne Schokoladen-, Tee- und Kaffeeproben angefordert werden - solange der Vorrat reicht! Auf der Homepage der Fairen Woche und im Aktionsleitfaden gibt es vielfältige Vorschläge zu weiteren Aktionen.
Der EED hat zudem auch in diesem Jahr eine Andacht zur Fairen Woche gestaltet, die Sie in Ihrer Gemeinde oder Einrichtung feiern und passender Weise mit einer Aktion zum Fairen Handel kombinieren können.
Wir würden uns freuen, Sie im Aktionskalender wieder zu finden und wünschen Ihnen beim Planen und Vorbereiten viel Spaß!
12.7.2010 - Mit einem jährlichen Einkaufsvolumen von mehr als 60 Milliarden Euro hat die Kirche in Deutschland eine enorme Einkaufsmacht. Diese nutzt dem Klimaschutz bisher leider wenig, da die Einkäufer in christlichen Verwaltungen, Gemeinden, Schulen oder Krankenhäusern häufig zuerst auf den Preis schauen und zudem eine einfache Informationsgewinnung und gute Vergleichbarkeit von Produkten fordern. Dies zeigt jetzt eine Umfrage der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST). Der Blaue Engel, das Klimaschutzzeichen des Bundesumweltministeriums könnte der Wegweiser beim Einkauf ökologischer und fairer Produkte sein. Es kennzeichnet bereits 11.500 klima- und umweltfreundliche Produkte aus. Neben Energieverbrauch werden auch Umwelt-, Gesundheits- und Gebrauchseigenschaften bewertet. Klaus Breyer regt an, dass das Klimaschutzzeichen, wo es möglich und nötig ist, um soziale Kriterien erweitert wird. Lesen Sie hier weiter
2.9.2010 - Mit der Ausstellung "Zukunft einkaufen" startet die Schöpfungszeit der Kirchenkreise Kleve und Moers 2010 in Goch. De Ausstellung der Arbeitsgemeinscaft christlicher Kirchen in Goch beschäftigt sich vom 3. bis 20. September im Gocher Rathaus und in der Volksbank in Goch mit nserem (Ein-)Kaufverhalten. Präsentiert werden Ergebnisse aus 13 Testregionen in ganz Deutschland, unter anderem auch vom Niederrhein. Sie machen deutlich, dass Klimaschutz und Nachhaltigkeit im alltäglichen Handeln und Wirtschaften praktiziert werden kann. Am ersten ökumenischen Schöpfungstag in Deutschland, wird am Fritag, den 3. September die Ausstellung in Goch im Rathaus eröffnet. Weitere Informationen
6.7.2010 - Der Kirchenbezirk Schwäbisch Hall der Evangelischen Kirche in Hohenlohe hat in diesem Jahr das Jahresmotto "überLeben - Zukunft fair teilen". Dazu hat der Bezirk auf seiner Internetseite eine Reihe von Informationen, Anregungen und Materialien zusammengestellt. Schauen Sie doch mal vorbei
16.6.2010 - Das Projekt „ITK-Beschaffung.de“ gründet sich auf eine gemeinsame Initiative des Beschaffungsamtes des Bundesministeriums des Innern und des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM). Als gleichberechtigte Partner sind beteiligt das Bundesamt für Informationsmanagement und Informationstechnik der Bundeswehr und das Umweltbundesamt.
Ziel dieser Webseite ist es, den öffentlichen Auftraggebern in Bund, Ländern und Kommunen eine verlässliche und verständliche Hilfe an die Hand zu geben, ihre Ausschreibungen zur Beschaffung von Informations- und Kommunikationstechnologie (ITK) produktneutral, d.h. ohne Verwendung geschützter Markennamen oder der Nennung eines bestimmten Herstellers und unter Berücksichtigung aktueller technischer Anforderungen, zu formulieren. Dabei steht zunächst die Beschaffung von Desktop-PCs und Notebooks im Vordergrund, welche bald durch Server ergänzt werden. Energieeffizienz und eine umweltgerechte, nachhaltige Beschaffung gewinnen mehr und mehr an Bedeutung. Daher werden zudem Empfehlungen gegeben, auch diesen Ansprüchen gerecht zu werden.
11.6.2010 - Die Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V. ruft vom 13.-26.09.2010 gemeinsam mit der Klima-Allianz NRW im Rahmen der Kampagne "Gemeinsam für Klimaschutz" zu dezentralen Aktionswochen für Klimaschutz in den Kommunen und Gemeinden in NRW auf.
Die Kommunen sollen dazu angeregt werden, einen oder mehrere Aktionstage für Klimaschutz im oben genannten Zeitraum durchzuführen. Ideen und Anregungen für Klimaschutz-Aktionen wurden mit den Kooperationspartnern in einer Broschüre "18 handfeste Ideen für den Klimaschutz" zusammengestellt.
Auf der Kampagnenwebsite können Termine eingestellt werden und erhalten die Interessenten Unterstützung in Form von Mustervorlagen für lokale Pressemitteilungen sowie "TWIN-Postern" für die Öffentlichkeitsarbeit.
Kampagnenwebseite "Gemeinsam für Klimaschutz"
Broschüre "18 handfeste Ideen für den Klimaschutz"
26.8.2010 - Vom 10.-11. September 2010 führt die Evangelische Akademie Viligst zusammen mit dem TaT Rheine eine Veranstaltung zum Thema "Regional und nachhaltig investieren" durch. Diese Tagung ist mit Beiträgen u.a. von Christian Hiß (Regionalwert AG) und Johannes Rupp (ITZ) sehr praxisorientiert und will neben einer Einführung auch konkrete Schritte beraten. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Tagungsprogramm.
21.03.2010 In einem Beitrag von Jantje Hannover aus der Reihe "Lebenswelten" stellt der Norddeutsche Rundfunk das Projekt "Zukunft einkaufen" vor. In den Interviewbeiträgen werden neben dem Projektleiter Klaus Breyer zahlreiche Regionen aus Norddeutschland vorgestellt, die "nachaltigen Konsums" und "nachhaltige Beschaffung" zum Thema machen. Hören Sie doch mal rein
28.7.2010 - Die Evangelische Akademie Villigst lädt in Kooperation mit dem Evangelischen Entwicklungsdienst und Brot für die Welt ins Tagungszentrum Haus Villigst, Schwerte an der Ruhr ein. Vom 10.9.-12.9.2010 werden folgenden Fragen diskutiert: Welche Weichen will die neue Landesregierung stellen? Wie gehen soziale Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung zusammen? Welche Bedeutung hat eine neujustierte Energie- und Klimapolitik in NRW für die Arbeitsplätze und den Industriestandort zwischen Rhein und Weser? Sie sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren.
Informationen zum Tagungsprogramm
21.6.2010 - das Bundesumweltministerium (BMU), das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und die Deutsche Stiftung Umwelt (DBU) haben das Internationale Jahr der biologischen Vielfalt zum Anlass genommen, um vom 3. bis 5. September 2010 bis zu 200 junge Menschen zwischen 16 und 25 Jahren zum Jugendkongress Biodiversität 2010 - JugendZukunftVielfalt nach Osnabrück einzuladen.
Die Natur als Inspiration verstehen, die biologische Vielfalt als Lebensgrundlage wahrnehmen oder den eigenen Konsum und Lebenstil reflektieren – diese und andere Themen stehen im Blickpunkt der drei Tage. Planen, diskutieren, ausprobieren, vernetzen und die Zukunft gestalten – bei der Programmgestaltung sind neben Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen und anderen Experten ganz besonders auch die Beiträge der jungen Menschen gefragt. Bis zum 18. Juli läuft die Anmeldung. Informationen dazu und zum Programm stehen auf der Kongressseite www.jugend-zukunft-vielfalt.de




30.4.2010 - Das Projekt „Zukunft einkaufen – Glaubwürdig wirtschaften in Kirchen“ macht ökologische und faire Beschaffung und Konsum in den Kirchengemeinden, kirchlichen Einrichtungen und Privathaushalten zum Thema. Viel zu abstrakt? Bestimmt nicht! Besuchen Sie uns während des Ökumenischen Kirchentages in München am Stand in der Themenhalle A 3 im „Zentrum Umwelt und Ressourcen“ und lassen Sie sich zum Mitmachen animieren. Wir betreiben gemeinsam mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und den evangelischen und katholischen Umweltbeauftragten und -beratern den Stand zum Thema „Nachhaltigkeit praktizieren“. Dort erwarten Sie verschiedene spannende Mitmachelemente zum Anfassen, Ausprobieren, Lernen und Erfahren.
An allen drei Tagen wird in der Halle in mehreren Foren und Abendveranstaltungen eine breite Palette von Themen aufgegriffen, bei denen es um die nachhaltige Nutzung von Ressourcen und den Schutz der Umwelt geht. So steht der Donnerstag im Zeichen des Klimawandels und der Frage, welche Energie für Deutschland sinnvoll ist. Der Freitag setzt sich mit den sozialen und ökologischen Folgen des Klimawandels auseinander und am Samstag geht es zunächst um Mobilität.
Hier das vollständige Programm der Halle „Zentrum Umwelt und Ressourcen“

3.5.2010 - In der nächsten Woche beginnt in München der 2. Ökumenische Kirchentag (2. ÖKT). Veranstaltet wird dieser vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) und dem Deutschen Evangelischen Kirchentag (DEKT). Gastgeber sind das Erzbistum München und Freising und die Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, die unter dem Leitwort "Damit ihr Hoffnung habt" zu diesem weltweit einzigartigen Treffen von Christinnen und Christen aller Konfessionen einladen. Zu den rund 3.000 Veranstaltungen werden weit über 100.000 Dauerteilnehmende aus Deutschland und der ganzen Welt in der bayerischen Landeshauptstadt erwartet. Auch Kurzentschlossene sind herzlich willkommen.
An dieser Stelle möchten wir exemplarisch auf das Zentrum "Umwelt und Ressourcen" aufmerksam machen, z. B. mit der Veranstaltung "Auch der Mensch verliert - Soziale Folgen des Klimawandels", an der unter anderem Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen als Referent teilnimmt.
Weitere Infos zum 2. Ökumenischen Kirchentag und zu den Teilnahmemöglichkeiten erhalten Sie unter unserem Servicetelefon 089-559 997 337 oder www.oekt.de.
27.4.2010 - 2009 stieg der faire Konsum im sechsten Jahr in Folge. Dies verkündete TransFair e.V. auf seiner Jahrespressekonferenz. In Deutschland kauften Verbraucherinnen und Verbraucher Fairtrade-zertifizierte Produkte im Wert von 267 Millionen Euro, dies entspricht einer Steigerung um 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Kaffee ist nach wie vor das wichtigste Fairtrade-Produkt, gefolgt von Blumen, Fruchtsaft und Textilien aus Fairtrade zertifizierter Baumwolle. Geschäftsführer Dieter Overath sagte:“Gründe für das Absatzplus sind neben der gestiegenen Verbrauchernachfrage auch die größere faire Produktvielfalt, mehr Lizenzpartner, ein stärkeres Engagement des Handels sowie die gestiegene Anzahl der Einkaufsorte.“ Mehr
8.4.2010 - Beim Klimaschutz ist NRW Schlusslicht: Während deutschlandweit der Ausstoß von Treibhausgasen sinkt, verharrt er in NRW auf hohem Niveau. Statt den Klimawandel zu bekämpfen, unterstützt die Landesregierung bisher die klimaschädliche Politik der Energiekonzerne. Die Initiative Klimaallianz fordert von der neuen Landesregierung ein wirksames Klimaschutzgesetz mit verbindlichen Maßnahmen und Zielen.
Unterstützen auch Sie den Klimaschutz in NRW!
24.3.2010 Die Rheinische Affaire, die Kampagne für fair gehandelten Kaffee in den Städten und Gemeinden des Rheinlandes, lädt herzlich zur 3. bundesweiten Städte- und Agendakaffee-Konferenz nach Bonn ein. Am 23./24. April geht es im Münster-Carré unter anderem um die Erreichung der Milleniumsziele, kirchliche Beschaffung und kreative Öffentlichkeitsarbeit. Veranstaltungsflyer
20.03.2010 Die Tagung der Klimaallianz NRW und der Evangelische Kirche von Westfalen, vom 23.-24.4.2010 im Tagungszentrum Haus Villigst, Schwerte an der Ruhr, gibt einen präzisen Überblick über die aktuelle Klima- und Energiepolitik in Deutschland mit Schwerpunkt NRW. Diskutiert wird mit Vertretern aus Wissenschaft, (Energie-) Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft über die Zukunft der Energieversorgung. In eine Situation sich zuspitzender Auseinandersetzungen zum Thema Energieversorgung fällt die Landtagswahl NRW im Mai 2010. Ihr Ausgang wird den Klimaschutz und die zukünftige Energiepolitik in ganz Deutschland prägen. Diskutieren Sie mit: Mehr dazu
Veranstaltungsprogramm
2.4.2010 Der Deutsche Naturschutzring (DNR) ruft Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich aktiv für Ökostrom einzusetzen. Mit einer bundesweiten "Ökostrom-Wechselwoche" vom 10. bis 18. April erhöht sich der Druck gegen die Atomindustrie. Privatleute und lokale Umweltgruppen können hierfür auf der Internetseite www.atomausstieg-selber-machen.de kostenlos Informationsmaterial bestellen und bekommen Tipps und Argumente für den Stromwechsel. Der Generalsekretär des DNR, Helmut Röscheisen, empfiehlt Stromkunden den "Dauerauftrag für Atomkonzerne endlich zu kündigen". Wer weiterhin jeden Monat Geld für Strom an Vattenfall, RWE, E.ON oder EnBW überweise, unterstütze damit deren Konzernpolitik. "Die wichtigste Unterschrift gegen Atomkraft ist die unter den Vertrag eines Ökostromanbieters", so Röscheisen. Der DNR ist einer von 21 Trägerverbänden von "Atomausstieg selber machen". Das Bündnis empfiehlt den Wechsel zu Ökostromanbietern, die unabhängig von der Atomindustrie sind und ausschließlich mit Ökostrom handeln. Besonders zu empfehlen sind die bundesweiten Ökostromversorger Elektrizitätswerke Schönau, Greenpeace Energy, Lichtblick und Naturstrom.
29.01.2010 Der Evangelische Kirchenkreis Gütersloh und drei seiner Kirchengemeinden beziehen seit dem 1. Januar 2010 "grünen" Strom, der aus erneuerbaren Energiequellen stammt. Dazu gehören neben Kirchen, Kindergärten, Gemeinde- und Pfarrhäuser der Gemeinden auch das Haus der kreiskirchlichen Dienste, das Kreiskirchenamt Gütersloh sowie die Mediothek. Weitere Gemeinden im Kirchenkreis haben Interesse bekundet. Weitere Informationen finden Sie hier
11.2.2010 Der Verein Vamos e. V. lädt ein zur Ausstellungseröffnung am 15. März 2010 im Landtag NRW, Düsseldorf. Die Produktionsbedingungen auf den Blumenfarmen in afrikanischen oder südamerikanischen Ländern sind sehr hart. Die Ausstellung "fair flowers" zeigt Handlunsgsalternativen für Verbraucherinnen und Verbraucher, Blumenhändlerinnen und -händler sowie für Alle, die Verantwortung im öffentlichen Leben tragen. Blumen sollen Freude schenken - allen, weltweit. Mehr
11.2.2010 Nachhaltige Beschaffung ist für die öffentliche Hand keine neue Thematik. Unzählige Beschlüsse, auf Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit zu verzichten oder Produkte aus dem Fairen Handel bei öffentlichen Ratssitzungen zu verwenden, sind inzwischen weit verbreitet und anerkannt. Diese Tagung in Münster will vom 19.-20.3.2010 bestehende Ansätze aus Kirche ("Zukunft einkaufen") und Verwaltung aufgreifen und fortführen. Intensiver Austausch zwischen Nachfragern und Anbietern sowie innovative Ansätze stehen im Vordergrund. Tagungsprogramm und Anmeldung
27.11.09 Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat umfangreiche Empfehlungen für eine nachhaltigere Konsumkultur vorgelegt. Derzeitige Wirtschafts- und Verbrauchsmuster seien nicht zukunftsfähig, warnen die Berater der Bundesregierung. Das „Einwegdenken“, das Verbrauch belohne, natürliche Ressourcen „vernutze“ und nach Gebrauch nicht in den Rohstoffkreislauf zurückgebe, müsse durchbrochen werden. Politik, Wirtschaft und die Bürgerinnen und Bürger stehen dabei nach Ansicht des Rates gleichermaßen in der Verantwortung. Nötig seien eine klügere Politik und neue Leitbilder. Lesen Sie mehr
24.11.09 Die Berliner Energieagentur führt zurzeit das europäische Projekt "Buy Smart - Beschaffung und Klimaschutz" durch. Im Rahmen des vom Bundesumweltministerium geförderten Projekts werden Verwaltungen und Unternehmen kostenfrei zur Beschaffung umweltfreundlicher Produkte beraten. Neben umfangreichen Informationen, Praxisbeispielen zum Thema grüne Beschaffung werden auf den Internetseiten auch Ausschreibungshilfen für die Produktgruppen Beleuchtung, Bürogeräte, Fahrzeuge, Haushaltsgeräte und Ökostrom zum Download angeboten. Dort finden Sie auch Informationen zu Energielabeln und Leitfäden zu Produktgruppen wie Beleuchtung, Fahrzeuge, Haushaltsgeräte, Ökostrom und IT.
19.11.09 Im Vorfeld der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember 2009 hat EIRIS, der imug-Partner im Nachhaltigkeitsrating, in einer aktuellen Recherche die 300 weltweit größten Unternehmen hinsichtlich ihres Umgangs mit den Herausforderungen des Klimawandels untersucht. Die aktuell erschienene Studie „ Climate Change Compass: The road to Copenhagen“ analysiert die 300 größten Unternehmen, gelistet im FTSE All World Index. Sie stellt fest, dass immer noch ein gutes Drittel der Unternehmen die unternehmensbezogenen Risiken des Klimawandels nicht aktiv angeht. Mehr
3.11.2009 Die Vollversammlung des Diözesankomitees der Katholiken im Bistum Münster fordert von den Christen ein engagiertes Eintreten für den Klimaschutz und ruft die Politiker auf, unverzüglich Maßnahmen zur Bewahrung der Schöpfung zu ergreifen.
Mit sieben Forderungen untermauert das Diözesankomitee als Zusammenschluss der organisierten Kräfte des Laienapostolats im Bistum Münster sein Anliegen einer gerechten Klimaschutzpolitik: Dazu gehören eine effiziente Energienutzung, der zügige Ausbau der Gewinnung erneuerbarer Energien, eine dezentrale Stromerzeugung, die Eindämmung des Emissionswachstums im Verkehr, eine klimafreundliche Investitions- und Finanzpolitik, die Unterstützung der Entwicklungsländer bei der Bewältigung der Folgen des Klimawandels und die Verpflichtung der Christen zu einem klimafreundlichen Lebensstil. Mehr
Biblisches Gebot der menschlichen Verantwortung für Gottes Schöpfung
11.11.09 Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) lehnt die Verlängerung der Restlaufzeiten von Atomkraftwerken ab und fordert außerdem, den Bau von Kohlekraftwerken auszusetzen. Das hat Präses Alfred Buß am Dienstag (10.11.09) vor der Synode unterstrichen. Das „Kirchenparlament“ tagt von 10. bis 13. November in Bielefeld. Die biblisch gebotene Verantwortung des Menschen für Gottes Schöpfung ist für den leitenden Theologen die Grundlage des Engagements der Kirche für eine zukunftsfähige Klima- und Energiepolitik. Nach Überzeugung von Buß wäre eine nachhaltige, klimaverträgliche Ausrichtung von Wirtschaft und Beschäftigung mit entsprechenden Konjunktur- und Innovationsprogrammen möglich. Mehr
"Grüne Revolution" des Konsums braucht Regierungen und Wirtschaft
19.10.09 Die Konsumenten entscheiden in hohem Ausmaß mit, ob die globale Erwärmung gebremst werden kann oder nicht. Zu diesem Schluss kommt das Institut für nachhaltigen Konsum der Universität Manchester in einem Bericht im Vorfeld des baldigen UN-Klimagipfels in Kopenhagen. Laut Berechnungen ist der Konsum für bis zu drei Viertel aller vom Menschen verursachte Treibhausgase verantwortlich. Forschungsleiter Mohan Munasinghe, einer der 2007 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Vorsitzenden des Weltklimarats IPCC, fordert eine "grüne Revolution" des Konsums, um langfristig ehrgeizigere Emissionsziele zu erreichen. Lesen Sie hier den vollständigen Pressetext
26.10.09 Katrin Göring-Eckardt, Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland beschreibt auf der EKD-Synode in Ulm am 25.10.2009 verschiedene Aspekte, die dem Präsidium der Synode wichtig sind. Sie greift die Diskussion über Lebensstile auf, die in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft erwacht ist. Diese Diskussion geht nicht an der Kirche vorbei. Für die Kirche ist die Schöpfung Wert an sich, sie zu bewahren, ist Auftrag Gottes an uns. Es gibt bereits viele Ansätze, Ideen, Projekte in den Kirchengemeinden, Landeskrichen und der Synode, die CO2-neutral durchgeführt wird. Aber es muss mehr gehen.
In Deutschland gibt es 25 Millionen Protestantinnen und Protestanten. Das sind 25 Millionen Entscheidungen jeden Tag für Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Alle evanglischen kirchlichen Küchen in Tagungsstätten, Heimen, Krankenhäusern haben ein Einkaufsvolumen von fast einer halben Milliarde Euro. Nach ökofairen, nachhaltigen Kriterein einzukaufen, wäre also ein riesiger Schub für eine zukunftsfähige Landwirtschaft und für mehr globale Gerechtigkeit. Eine Revolution für das Klima.
Lesen Sie hier den vollständigen Bericht des Präsidiums der Synode der EKD von Katrin Göring- Eckardt
14.10.09 "Mach mal Zukunft" - so heißt die jetzt von aej, Brot für die Welt und EED herausgegebene Aktions- und Ideensammlung für die Jugendarbeit zur Studie "Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt". Nachhaltigkeit darf keine Worthülse bleiben und Gerechtigkeit und Umweltverträglichkeit müssen nicht erst morgen, sondern schon heute mit konkreten Schritten verwirklicht werden. Die Aktionsmappe mit acht einzelnen Aktionsheften will dazu motivieren und ermutigen, sich für ein nachhaltiges und zukunftsfähiges Deutschland einzusetzen. Weiter Informationen und zur Bestellung
Über das Projekt "Zukunft einkaufen", seine Wege und Ziele können Sie nicht nur eine Menge lesen sondern sich auch einen Spot anschauen oder in Radiointerviews reinhören. Akteure, die ökofairen Einkauf zum Thema machen möchten, erhalten hier Antworten auf ihre wichtigen Fragen.
Radiobeitrag domradio
"Ist ökofair nicht viel zu teuer?" "Die Kirche muss doch auch sparen." Diese und noch weitere Fragen beantwortet Klaus Breyer, Projektleiter von "Zukunft einkaufen" in einem Interview im . Hören Sie mal rein und finden auch Sie eine Antwort auf Ihre Fragen.
Spot von TransFair
Anlässlich des "Fairtrade Awards 2009" dreht TransFair einen Spot über das Projekt "Zukunft einkaufen". "Zukunft einkaufen" lohnt sich! Schauen Sie selbst!
Radiobeitrag PEP - Evangelische Kirche im Privatfunk NRW
In der Radioausgabe vom 13. September des NRW-Kirchenmagazins "Himmel und Erde" wird das Projekt "Zukunft einkaufen" vorgestellt.

Ob beim Kauf von Lebensmitteln oder beim Strom - mit der bundesweiten Kampagne geben die Verbraucherzentralen gemeinsam mit vielen Partner/innen praktische Tipps zum Klimaschutz. Eine interessante Seite für alle, die ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten wollen. In Kürze steht in den jeweiligen Ländern auch eine Wander-ausstellung "Klimaschützen kann jeder" kostenlos zur Verfügung.
Weitere Infos unter www.verbraucherfuersklima.de
9.2.2010 Die Evangelische Akademie im Rheinland lädt vom 19.-20 Februar 2010 zur Tagung nach Bonn ein, die sie in Kooperation mit den Umweltbeauftragten der Ev. Kirche im Rheinland durchführt. Diese Tagung informiert einerseits über die Perspektiven des Klimaschutzes nach Kopenhagen, andererseits möchte sie Kirchenkreisen und Gemeinden Impulse geben, den eingeschlagenen Weg der kleinen Schritte trotz knapper Kassen und eines hohen Sanierungsbedarfes weiter zu gehen. Best-Practice-Beispiele aus anderen Landeskirchen werden vorgestellt.
Weitere Informationen zur Tagung und Anmeldung
Die Motivation, den eigenen Alltag entlang einer politischen Leitidee zu organisieren, ist nicht in allen gesellschaftlichen Schichten gleich stark verankert. Wird der strategische Konsum in Zeiten einer weltweiten Wirtschaftskrise zu einem Luxus-Phänomen einer betuchten Elite?
Hier geht es weiter zu dem Utopia-Artikel

13.1.2010 Einen ethischen Rahmen und solidarisches Handeln im Zeitalter der Globalisierung hat der Vorsitzende der Bischofskonferenz in Honduras und Präsident von Caritas International, Kardinal Oscar Rodriguez Maradiaga, gefordert. Statt Wahrheit, Gerechtigkeit, wahrer Freiheit und Solidarität ist mit der Globalisierung ein neuer Moloch errichtet worden, ein stolzer und unabhängiger Markt, der seine eigenen Gesetze über jegliche anderen Werte stellt, sagte Maradiaga am Samstagabend (9.1.2010) beim Neujahrsempfang des Diözesankomitees der Katholiken in Münster. Mehr
5.12.09 Im Rahmen einer bundesweiten Fachtagung am 3./4. Dezember 2009 im Zentrum für Umweltkommunikation der Deutschen Bundesstiftung Umwelt in Osnabrück tauschen 23 Piloteinrichtungen des Projektes "Zukunft einkaufen" ihre Erfahrungen mit ökologischer und fairer Beschaffung aus. Für ihre Pionierleistungen im Bereich des nachhaltigen Einkaufs werden die Einrichtungen durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt und das Umweltbundesamt ausgezeichnet. Die Fachtagung dient zur Vorbereitung einer bundesweiten Kampagne zum nachhaltigen Konsum, die gemeinsam mit der Wirtschaftsgesellschaft der Kirchen in Deutschland (WGKD) ab Februar 2010 umgesetzt wird.
Mit dem Projekt "Zukunft einkaufen" der evangelischen und katholischen Umweltbeauftragten in Deutschland sollen kirchliche Einrichtungen nach Auskunft der Projektleiter Pfarrer Klaus Breyer und Thomas Kamp-Deister glaubwürdige Vorbilder auch für den privaten Konsum werden. Mehr
Zur Feier des 43. Weltfriedenstag am 1. Janaur 2010 hat seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. das Motto gewählt: Willst du den Frieden fördern, so bewahre die Schöpfung. In seiner Botschaft beschreibt er die Gedanken zu dem verantwortungsvollen Umgang der Menschen mit der Umwelt und Natur.
21.12.09 Schwerte (epd). Der kirchliche Umweltexperte Klaus Breyer sieht nach dem Minimalkonsens des UN-Klimagipfels in Kopenhagen eine zentrale Rolle für Klima-Initiativen und Kirchen. Für die Überwindung von nationalen Egoismen und Handlungsblockaden benötigten die politisch Verantwortlichen mehr als zuvor die Unterstützung und auch den Druck der Zivilgesellschaft", sagte der Leiter des Instituts für Kirche und Gesellschaft der westfälischen Landeskirche am Sonntag in Schwerte dem epd. Die Kirchen müssen nach Auffassung Breyers ihr klimapolitisches Engagement auch in der weltweiten Gemeinschaft verstärken.
Breyer äußerte sich entsetzt darüber, "wie in Kopenhagen kalt und mit machtpolitischem Kalkül über das Leben von Menschen und zukünftigen Generationen hinweggegangen wurde". Bereits heute würden 300.000 Menschen pro Jahr an den Folgen des Klimawandels sterben, mahnte er. Am Ende des Gipfels habe "weniger als ein fauler Kompromiss" gestanden. Deutschland und die EU hätten zudem ihre Vorreiterrolle für den Klimaschutz verspielt, sagte Breyer, der gemeinsam mit dem westfälischen Präses Alfred Buß und weiteren Vertretern der Kirchen an dem Klimagipfel teilgenommen hatte. Mehr
15.11.09 Die Zeit drängt - wir brauchen endlich ein gerechtes und ehrgeiziges internationales Klimaabkommen! Doch die Vorverhandlungen zur UN-Klimakonferenz verliefen bisher nur schleppend. Daher ist öffentlicher Druck notwendig, um der Staatengemeinschaft in Kopenhagen auf die Sprünge zu helfen.
Um Politik und Öffentlichkeit auf einer zentralen Webseite zu zeigen, dass sich viele Menschen auf unterschiedlichste Art und Weise für ein gerechtes und ehrgeiziges Klimaabkommen stark machen, sammelt die Klima-Allianz alle geplanten Aktivitäten rund um die UN-Klimakonferenz und veröffentlicht sie auf der Seite www.klimagipfel2009.de.
19.12.09 Tagebuch-Eintrag unter diegesellschafter.de von Klaus Breyer, Pfarrer und Umweltbeauftragter der Evangelischen Kirche von Westfalen.
Am Donnerstag verabschiedete der NRW-Landtag ein Gesetz zur Änderung der Landesplanung. Für die Neufassung wurde der sogenannte Klimaschutz-Paragraph gekippt, der bislang festlegte, dass für die Energieversorgung in NRW »insbesondere einheimische und regenerierbare Energieträger« eingesetzt werden sollen. Opposition, Umweltorganisationen und Kirchenvertreter werfen der Landesregierung vor, durch die Gesetzesänderung das Dattelner Kohlekraftwerk nachträglich legalisieren zu wollen. »57 000 Menschen haben nach Angaben des BUND schriftlich gegen die geplante Gesetzesänderung protestiert«, berichten die RUHR NACHRICHTEN. Auch die Klima-Allianz kritisiert die »Lex E.ON«. Ihr Sprecher, Klaus Breyer, ist sicher: Das Energieland NRW sendet damit fatale Botschaften an die internationale Klimapolitik.

13.12.09 „Wir unterstützen ausdrücklich das Ziel der deutschen Regierung, die Treibhausgas-Emissionen Deutschlands bis 2020 um mindestens 40 Prozent gegenüber 1990 zu vermindern“, erklärte der westfälische Präses Alfred Buß (Bielefeld). Gleichzeitig forderte er, die Bundesregierung müsse auf die Europäische Union einwirken: „Sie muss jetzt alles daransetzen, damit sich die EU auf das gemeinsame Ziel festlegt, ihre Emissionen bis 2020 um wenigstens 30 Prozent zu reduzieren."
Die Folgen des Klimawandels sind teuer, betonte Präses Buß: „Und sie treffen vor allem die Ärmsten, die sie am wenigsten verursacht haben.“ Pro Jahr seien mindestens 100 Milliarden Euro notwendig, um die Klima-Schäden in den Entwicklungsländern auszugleichen. Deshalb sei es nach dem Verursacherprinzip nur fair, den deutschen Beitrag für Klimafinanzierung in Entwicklungsländern ab 2013 auf sieben Milliarden Euro jährlich aufstocken - und zwar nicht als Entwicklungshilfe, sondern zusätzlich zu den Mitteln für Entwicklungszusammenarbeit. „Es geht hier nicht um Almosen, sondern um Gerechtigkeit“, sagte der Theologe. Maßstab dieser Gerechtigkeit sei „unser Anteil an den globalen Emissionen und unsere wirtschaftliche Leistung. Ohne diese praktizierte Gerechtigkeit drohen die Klimaverhandlungen in Kopenhagen zu scheitern.“

13.11.09 Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) wird sich bei der Bundesregierung nachdrücklich dafür einsetzen, dass Deutschland „eine deutlich aktivere Führungsrolle in den Klimaverhandlungen einnimmt“, damit die UN-Klimakonferenz in Kopenhagen ein Erfolg wird. Das hat die Synode als höchstes Entscheidungsgremium am Freitag (13.11.) in Bielefeld beschlossen.
Die 15. Vertragsstaatenkonferenz der Klimarahmenkonvention, die vom 7. bis 18. Dezember 2009 in Kopenhagen stattfindet, sei eine der letzten Möglichkeiten, wirkungsvollen Klimaschutz dauerhaft völkerrechtlich zu verankern, heißt es in dem Beschluss. „Der Erfolg dieser Konferenz steht auf des Messers Schneide“, warnte der Leiter des Instituts für Kirche und Gesellschaft, Klaus Breyer. Klimaschutz sei weit mehr als nur die Lösung eines ökologischen Problems. Klimaschutz sei die Voraussetzung für faire Entwicklungschancen besonders für die Menschen des Südens und nachfolgende Generationen. Mehr
Der Klimaschutzbeschluss der Synode im Wortlaut
5.12.09 Ob Ministerin, Manager, Forscher oder Pfarrer - sie alle fahren zum Klimagipfel nach Kopenhagen, aber haben ganz unterschiedliche Ziele. WDR.de hat Teilnehmer aus NRW gefragt: "Was erwarten Sie persönlich?" Hier kommen Sie zu den Wünschen
29.10.09 Auf ihrer Tagung in Ulm trifft die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland einen Beschluss zum Klimwandel. Dabei bittet die Synode die EKD, gegenüber der Budnesregierung nachdrücklich dafür einzutreten, dass Deutschland seine nationale und europäische klimapolitische Verantwortung anerkennt. Auf der UNFCCC Vertragsstaatenkonferenz in Kopenhagen möge sich die Regierung zu folgenen Punkten verpflichten:
Die Synode ruft zudem die Mitgliedkirchen auf, die Kampagne "Countdown to Copenhagen" zu unterstützen. Bitte lesen Sie hier den ausführlichen Bericht zu dem Beschluss der Synode der EKD
Während Deutschland auf dem internationalen Parkett für ein ambitioniertes Klimaabkommen streitet, soll daheim der Klimaschutz aus dem Gesetz gestrichen werden. In Nordrhein-Westfalen planen CDU und FDP die in § 26 des Gesetzes zur Landesentwicklung (LEPro) verankerten Klimaschutzziele ersatzlos zu streichen. Und das zeitgleich zur Schlussrunde der Klimaverhandlungen in Kopenhagen. Ein fatales Signal! Mit dieser Initiative soll der Weg für den Kraftwerksneubau Datteln und zehn weitere Kohlekraftwerke in NRW rückwirkend geebnet werden. Der Gesetzesentwurf soll am 16. Dezember in der 2. Lesung im Landtag verabschiedet werden. Dagegen formiert sich bundesweiter Protest. Mehr
Offener Brief an die Landesvorsitzenden von CDU und FDP in NRW zur Streichung des Klimaschutzes aus dem Landesgesetz
7.10.09 Ohne globale Gerechtigkeit gibt es keinen Klimaschutz. Diese Botschaft wird der westfälische Präses Alfred Buß über Bundeskanzlerin Angela Merkel an die UN-Klimakonferenz geben, die vom 7. bis 18. Dezember in Kopenhagen zusammenkommt. Dahinter steht ein breites Bündnis von evangelischen und katholischen Kirchen und Organisationen: die Entwicklungspolitische Klimaplattform.
Buß unterzeichnete einen Aufruf der internationalen Initiative „Countdown to Copenhagen”, zu der sich Kirchen und Entwicklungsorganisationen aus Europa, Afrika, Asien und Amerika zusammengeschlossen haben. Lesen Sie bitte hier die vollständige Pressemitteilung der Evangelischen Kirche von Westfalen zum Kopenhagen-Aufruf.
Präses Alfred Buß: Ohne globale Gerechtigkeit gibt es keinen Klimaschutz
5.12.09 Gemeinsam mit anderen Kirchenvertretern wird der westfälische Präses Alfred Buß auf der Klimakonferenz in Kopenhagen den Forderungen zum Schutz des bedrohten Klimas Nachdruck verliehen. Kurz vor dem UN-Gipfel hat der leitende Theologe der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) nochmals an die dringende Notwendigkeit eines völkerrechtlich verbindlichen Abkommens erinnert. Er rief dazu auf, den Appell "Countdown to Copenhagen" zu unterstützen. Zu dieser Initiative haben sich Kirchen und Entwicklungsorganisationen aus vielen Ländern zusammengeschlossen. "Ohne globale Gerechtigkeit gibt es keinen Klimaschutz", erklärt Präses Buß, der den Aufruf als einer der ersten unterzeichnet hat. Mehr

5.12.09 Michael Mertes, Staatssekretär für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen, übergab am 4. Dezember 2009 in Düsseldorf den diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträgern von "NRW denkt nach(haltig)" ihre Urkunden und Preise. Darunter auch "Zukunft einkaufen". Die ausgezeichneten Projektarbeiten präsentieren auf herausragende Weise die Möglichkeiten der Bildung für nachhaltige Entwicklung und stehen so beispielhaft für die mehr als 830 Veranstaltungen und Projektarbeiten, die 2009 bei "NRW denkt nach(haltig)" veröffentlicht wurden.
Michael Mertes zeigte sich erfreut über die Bandbreite der Themen und die vielfältigen Ansätze der Aktionen: "Immer mehr Menschen wollen sich daran beteiligen, Zukunft zu gestalten. Sie möchten aktiv sein in einer immer komplexer werdenden Welt. Das macht Mut und gibt ein Vorbild für andere." Demonstriert werde dies in den Projekten und Veranstaltungen vor Ort, aber, so Mertes weiter: "Bekannt wird all das allerdings nur, weil Sie alle auf die eine oder andere Weise die Medien nutzen."

Berlin, 9.9.09 Nachdem das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderte Projekt der evangelischen und katholischen Kirche in Westfalen bereits im März von den Vereinten Nationen (United Nations, UN) als offizielles Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ geadelt worden war, erhielt es heute Abend in Berlin am Vorabend der International Fairtrade Conference den „Fairtrade Award“ des gemeinnützigen Vereins TransFair. Der will benachteiligte Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika fördern und durch den fairen Handel ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen verbessern. „Zukunft einkaufen“ erhielt die Auszeichnung in der Kategorie „Organisationen und Projekte aus der Zivilgesellschaft“, die sich in herausragender Weise für das System und die zertifizierten Produkte fairen Handels (engl.: Fair trade) engagiert haben. Der Preis wurde in Deutschland erstmalig vergeben. Lesen Sie bitte hier die vollständige Pressemitteilung der DBU.
5.12.09 Zwei Tage vor Beginn der UN-Klimakonferenz hat die Klima-Allianz mit einer spektakulären Aktion die Bundesregierung aufgefordert, einen aktiven Beitrag zum Erfolg des Klimagipfels zu leisten. Unter großem öffentlichen Interesse wurde in einem riesigen “Aquarium” vor dem Brandenburger Tor eine Verhandlungsrunde beim Klimagipfel nachgestellt. Die Staats- und Regierungschefs, im „Aquarium“ vertreten durch Barack Obama (USA), Hu Jintao (China), Angela Merkel und Abdoyale Wade (Senegal), saßen an einem Verhandlungstisch, redeten und redeten während im Aquarium der Wasserspiegel stieg – bis zum Hals. Die Aktion stoppte mit dem Appell „Act now - Klimaschutz jetzt!“, denn dem Verhandeln müssen nun endlich konkrete Vereinbarungen zu Klimaschutzzielen der Industrieländer und zur Unterstützung der armen Länder folgen. Lesen Sie hier weiter oder schauen Sie sich den knapp 2 minütigen Film zu der "Aquarium-Aktion" an.
28.09.09 "Geschafft! Mit 120.566 Tassen fair gehandeltem Kaffee haben Fairtrade-Unterstützer in nur einer Stunde einen neuen Weltrekord aufgestellt", sagte Dieter Overath, Geschäftsführer von TransFair e.V. Bundesweit veranstalteten über 1.000 Akteure am 25.9.09 von 10 bis 11 Uhr eine faire Kaffeepause. Lesen Sie hier die Pressemitteilung von TransFair.
Insgesamt haben im Bundesgebiet rund 1.000 Betriebskantinen, Bäckereien, Bio-Supermärkte, Stadtverwaltungen, Weltläden, Bildungseinrichtungen und Pfarrgemeinden sowie private Fairtrade-Fans eine faire Kaffeepause gemacht, um so ein Zeichen für die Solidarität mit den Kaffeebauern in den Entwicklungsländern zu setzen. Auch in der Zukunft-einkaufen Testeinrichtung LVHS Freckenhorst kamen die Gäste in den Genuss von fairen Kaffee und trugen somit zum Erfolg der Weltrekordversuchs bei.
8.10.09 Einen „evangelischen Blick“ auf Deutschland und die Welt bietet seit Ende September das neue Onlineportal evangelisch.de. Unter dem Motto „Mehr als du glaubst!“ berichtet evangelisch.de künftig über aktuelle Ereignisse und informiert über Fragen des Glaubens und der Religion. In der Community können die Nutzer diskutieren, sich mit anderen vernetzen und austauschen.
Der neue Internetauftritt besteht aus den drei Bereichen Themen, Community und Kompass. Mindestlöhne, Wahlkampfkniffe, Zivilcourage – und ist die Todesstrafe christlich? Im Bereich Themen liefert ein Team von fünf Redakteuren über Aktuelles und Hintergründe. Neun Ressorts gliedern diesen Teil des Portals: Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Religion, Umwelt, Magazin, Medien und Wissen. „Es gibt selten nur eine einzige evangelische Sichtweise“, sagt Melanie Huber. „Im Protestantismus offenbart sich die Wahrheit in der Vielfalt.“ Themen gibt es genug: Wie verhält es sich mit Gier und Gerechtigkeit in der Wirtschaftskrise? Welche energiepolitischen Konzepte sind die richtigen angesichts des Klimawandels?
Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung.
30.11.09 Die Deutsche Bischofskonferenz hat am Freitag, den 27.11.2009 anlässlich der bevorstehenden UN-Klimakonferenz in Kopenhagen einen neuen Gesellschaftsvertrag für globalen Klimaschutz gefordert. Lesen Sie hier die Erklärung des Vorsitzenden, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch.
7.10.09 Über das ökumenische Projekt „Zukunft einkaufen“ berichtete ein Beitrag der Fernsehsendung „Immer wieder sonntags", die in verschiedenen Lokalprogrammen ausgestrahlt wird. Der Beitrag von Simon Korbella informiert über die Motivation und die Ziele der Aktion und macht deutlich, warum sich die Kirche in der Pflicht sieht, nachhaltig zu wirtschaften. Das Jugendhaus Schloss Pfünz im Bistum Eichstätt wird als eine der Einrichtungen, die sich an dem Projekt beteiligen, näher vorgestellt. Haben Sie die Sendung verpasst? Kein Probelm. Beitrag anschauen
7.10.09 Berlin – Fast jeder Deutsche will im Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und FDP den Einsatz für ein verbindliches und ehrgeiziges weltweites Klimaabkommen sowie ein klares Bekenntnis zu mittel- und langfristigen Klimazielen sehen. Auf dementsprechende Fragen in einer von der Kampagne KlimakanzlerIn gesucht bei dem Meinungs-forschungsinstitut Infratest dimap in Auftrag gegebenen Studie antworteten 92% der Befragten mit ‚ja’.
Vollständige Pressemitteilung der Klima-Allianz
Forderungen Koalitionsverhandlungen
Representative Infratest dimap Umfrage zum Thema Klimaschutz
Viele Verantwortliche in Pfarrgemeinden und kirchlichen Einrichtungen spielen mit dem Gedanken, auf einem kirchlichen Gebäude eine Photovoltaikanlage oder eine thermische Solaranlage zu installieren. Das würde die Umwelt entlasten, zum kirchlichen Selbstverständnis passen und sogar noch ein bisschen Geld in die Kasse bringen.
Die Diözese Eichstätt unterstützt zusätzlich zu den bestehenden öffentlichen Förderprogrammen den Bau von Photovoltaikanlagen und Anlagen zur Warmwassergewinnung. Hier erhalten Sie weitere Informationen zur Solarförderung im Bistum Eichstätt und die entsprechende Amtsblattveröffentlichung.
Laut der aktuellen VCD Auto-Umweltliste 2009/2010 sind unter den zehn derzeit saubersten Wagen sieben aus Japan und drei deutsche Modelle. Insgesamt gebe es mehr akzeptable Autos denn je, teilte der VCD mit. Die zehn besten der aktuellen Auto-Umweltliste kommen im Schnitt auf 100 Gramm pro Kilometer. Das sind 9 Gramm weniger als im Jahr 2008. Unter unserem Menüpunkt "Produkte" finden Sie mehr zu dem Thema Mobilität.
Die Supermarkt-Initiative ist ein Zusammenschluss von 19 Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften, die sich mit aller Kraft dafür einsetzen, dass der Missbrauch von Einkaufsmacht aufgedeckt und begrenzt wird. Eine umfassende Untersuchung des Lebensmitteleinzelhandels durch das Kartellamt soll die Misstände ans Tageslicht bringen.
Zudem fordert die Initiative die Einhaltung sozialer und ökologischer Standards in der gesamten Lieferkette. Dabei geht es vor allem darum, strukturell etwas zu verändern, d.h. bessere Sozial- und Umweltstandards in der gesamten Lieferkette der Supermärkte durchzusetzen, in Deutschland, innerhalb der EU und in Produktionsländern.
Seit Juni 2009 werden im Einkauf des EED nur noch Produkte eingekauft, die möglichst ökologische und faire Kriterien erfüllen. Das Beschaffungs-team vom EED, bestehend aus MitarbeiterInnen aus den Bereichen Organisation Fairer Handel und Umweltmanagement entwickelte dafür eine Beschaffungsordnung. Sie ist ein Teil der Mitarbeit des EED als Testeinrichtung an dem Pilotprojekt "Zukunft einkaufen", und wurde am 9. Juni 2009 unterzeichnet. Das kirchliche Gemeinschaftsprojekt zielt darauf ab, dass eine ökologische und sozial verträgliche Produktion das ausschlaggebende Kriterium in der Beschaffung wird.
29.09.09 Ging es in den letzten Jahren eher nach dem Prinzip der "guten Rabatte", so steht heute mehr die Glaubwürdigkeit kirchlichen Wirtschaftens auf dem Spiel, unter dem Anspruch von Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Die Tagung in der Evangelischen Akademie Bad Boll stellt die Herausforderung im IT-Bereich in den Mittelpunkt. Wie verbindet man maximale Effizienz mit ökologisch und sozial verantwortlich? Wie lässt sich das in die Praxis umsetzen? Welche Unterstützung gibt es? Veranstaltungsflyer
12.10.09 Das Fachgespräch von weed und CorA am 18.11.09 in Berlin befasst sich mit neuen Anforderungen, die bei der Anwendung sozialer Kriterien in der öffentlichen Beschaffung entstehen. Insbesondere die zentrale Frage nach angemessenen Nachweispflichten und wirksamen Kontrollverfahren zur Erfüllung von Sozialkriterien in der Zulieferkette werden von JuristInnen, ExpertInnen aus der Zivilgesellschaft und PraktikerInnen des Beschaffungswesens diskutiert. Basis sind die Vorstellungen, die CorA im Papier „Aktionsplan sozial-ökologische öffentliche Auftragsvergabe“ dazu entwickelt hat.
Hinweis: Das Protokoll der letzten CorA Arbeitstagung „FAIRgabe in Deutschland!“ finden Sie hier
25.09.09 Der Rheinisch-Bergische Kreis und die EnergieAgentur NRW laden gemeinsam mit dem Erzbistum Köln, der Evangelischen Kirche im Rheinland und dem Umweltmanagement-Modellprojekt "Grüner Hahn" zur Fachtagung am 13. und 14. November 2009 ein.
Knappe Kassen prägen den Kirchenalltag. Energieeinsparung als Antwort darauf bedeutet nicht nur Kostensenkung sondern auch Klimaschutz als Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung. Auf die Fragen "Wo liegen die Einsparpotenziale in den Kirchengebäuden?" Wie können Gemeinden die knappen Ressourcen effizienter nutzen?" will die Tagung Antworten geben und Instrumente vorstellen. Weitere Informationen finden Sie hier im Tagungsflyer
14.10.09 Kennen Sie das, wenn Sie ein Steinchen in einen ruhigen See werfen, und dieser eine kleine Stein eine Welle auslöst, die langsam immer weitere Kreise zieht? Dieser Effekt wird in der Kommunikation auch gern als virale Verbreitung bezeichnet.
Ähnliches ist auch Germanwatch in diesem Jahr mit dem Kurzfilm "Die Rechnung" gelungen, der aus unserem Kurzfilmwettbewerb hervorgegangen ist. Innerhalb weniger Wochen wurden mit der deutschen und englischen Fassung des Videos über nachhaltige Lebensweise und die Frage nach der Klimagerechtigkeit zwischen den Industrie- und den Schwellen- und Entwicklungsländern ungefähr 50.000 Klicks erreicht.
Nicht nur in der Umwelt- und Entwicklungsszene haben wir Wellen geschlagen, auch die Filmszene ist dank des Regisseurs Peter Wedel und der darstellenden Schauspieler Benno Fürmann, Bjarne Mädel, Christoph Tomanek und Ina Paule Klink auf den Film aufmerksam geworden. Somit wurde der Kurzfilm für den Viral Video Award 2009 nominiert.
Und nun sind Sie gefragt: Mit Ihrer Stimme kann es uns gelingen, den Publikumspreis des "Viral Video Award 2009" zu gewinnen. Der Film mit den meisten Stimmen gewinnt und wird im Rahmen des 25. internationalen Kurzfilmfestival Berlin vom 3. bis 8. November 2009 vorgestellt. Damit helfen Sie uns auch, die Botschaft des Films - für ein faires Abkommen in Kopenhagen und einen nachhaltigen Lebensstil - noch weiter zu verbreiten.
Klicken Sie rein, schauen Sie sich den Kurzfilm (ca. 4 Minuten) an und vergeben Sie bis zum 4. November Ihre "Sterne" für unseren Film "Die Rechnung"
25.09.09 Neues Denken! Kreative Ideen und zukunftsweisende Geschäftsmodelle für die Stärkung des nachhaltigen Konsums zu entwickeln, ist das Ziel der Kreativwerkstatt Nachhaltiger Konsum des Rates für Nachhaltige Entwicklung. "Lebensmittelversorgung", "Freizeit und Mobilität" sowie "Wohnen der Zukunft" stehen im Fokus der Veranstaltung, die am 13.10.09 in der Neuen Mälzerei Berlin stattfindet. Veranstaltungsflyer
Energieeinsparen - aber richtig. Das war im August 2009 das Motto der Umweltwoche in der Landvolkshochschule Freckenhorst. Lesen Sie hier weiter
So können Empfänger von Arbeitslosengeld II und anderen Sozialleistungen bis zu 100 Euro im Jahr sparen. Die Stromkosten sind in den vergangenen Jahren extrem gestiegen. Gleichzeitig blieben die Regelsätze für Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe und Wohngeld auf niedrigem Niveau. Die Folge: Viele Menschen wissen nicht mehr, wie sie die Rechnungen ihrer Energieversorger bezahlen sollen. Um diesen Haushalten zu helfen, haben der Deutsche Caritasverband und der Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) die bundesweite Aktion „Stromspar- Check“ ins Leben gerufen. Interessierte Haushalte aus Stadt und Landkreis Osnabrück können sich an die Caritas Arbeits- und Dienstleistungsgesellschaft wenden und ihren persönlichen „Stromspar-Check“ vereinbaren. Mehr
Schwerte (epd). Benachteiligung, Ausgrenzung und Armut werden durch die explodierenden Preise für Energie und Nahrungsmittel verstärkt, sagte der Umweltbeauftragten der westfälischen Kirche, Klaus Breyer in einem epd-Gespräch in Schwerte. Mehr...
Dies ist die Kernaussage einer Ausstellung, die Pfarrer i.R. Horst Niemeier in Absprache mit dem kreissynodalen Umweltausschuss erstellt hat. Ihr Thema lautet "Ein Traum wird wahr, die Erde atmet auf – Was ist anders in einem Bio-Weinberg?"
So wie es würdig und recht ist, in der Abendmahlsliturgie und im Gebet Gott zu danken für alle seine wunderbaren Gaben, so ist es auch würdig und recht, dementsprechend zu handeln und die kostbaren Elemente Brot und Wein für das Heilige Abendmahl von einem Acker, bzw. aus einem Weinberg zu bekommen, wo in einer schöpfungswürdigen und lebensbewahrenden Weise gearbeitet wird. Lesen Sie weiter
Die katholische und evangelische Kirchengemeinde im Schwalmtal am Niederrhein haben beschlossen, auf den gemeindeeigenen Friedhöfen nur noch Grabmale zuzulassen, die nachweislich nicht von Kindern unter ausbeuterischen Bedingungen hergestellt werden. Weitere Informationen...
Hausmeister aus den Testregionen Münster und Osnabrück des Projektes "Zukunft einkaufen" trafen sich zum Erfahrungsaustausch in der Landvolkshochschule Freckenhorst. Erfahrungsbericht
Gemeinsam als großes gesellschaftliches Bündnis will die Klima-Allianz das Motto "Mehr Klimaschutz - weniger Krisen" in Wahlkampf 2009 tragen. Das Büro der Klima-Allianz hat dafür einige Informationsmaterialien erstellt.
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung hat der Bundesregierung im Mai 2008 konkrete Empfehlungen zur Modernisierung des Vergaberechts vorgelegt. Unter dem Titel "Glaubwürdig - wirtschaften -zukunftsfähig: Eine moderne Beschaffungspolitik muss nachhaltig sein" liegen diese Empfehlungen jetzt als Broschüre vor.
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung hat seinen - bereits vor fünf Jahren entwickelten - Nachhaltigen Warenkorb vollständig überarbeitet und aktualisiert und nun auf seiner Jahreskonferenz die Neufassung vorgestelt.
Der ethische Konsum in Deutschland wächst. 2008 kauften Verbraucherinnen und Verbraucher 50 Prozent mehr Fairtrade-gesiegelte Produkte gegenüber dem Vorjahr. "Die Verbraucher möchten zunehmend ethische Produkte kaufen, die ohne Ausbeutung und Umweltschäden hergestellt wurden.", sagte Dieter Overath, Geschäftsführer von TransFair. Mehr
Das Bistum Fulda hat den Anbau und die Aussaat von gentechnisch veränderten Pflanzen auf seinen Äckern verboten. Der Musterpachtvertrag für bistumseigene landwirtschaftliche Flächen sei entsprechend geändert worden, sagte Bistumssprecher Christof Ohnesorge der dpa und bestätigte einen Bericht des «Bonifatiusboten», der Kirchenzeitung des Bistums. Die Änderung sei «ein Signal gegen die Abhängigkeit von großen Konzernen», sagte Generalvikar Gerhard Stanke. Bischof Heinz Josef Algermissen gilt als Gegner von Gentechnik. Gen-Pflanzen stünden der biologischen Vielfalt entgegen, sagte die Umweltbeauftragte des Bistums, Beatrice van Saan-Klein. (Informationsdienst Gentechnik - 14.5.2009)
Die süddeutschen Amtskirchen haben mit ihrem bisherigen Strom- und Gaslieferanten EnBW gebrochen. Aufgrund der anhaltenden Preisspirale haben die Kirchen Anfang 2009 eine eigene „Gesellschaft zur Energieversorgung der Kirchen und sozialen Einrichtungen“ (K•S•E) gegründet. Den vollständigen Artikel von Meike Dackweiler finden Sie hier
Sicherheits-und Eco-FahrtrainingDie WGKD hat einen Rahmenvertrag mit der Firma Eco Consult GmbH abgeschlossen. Eco-Consult wurde 1997 gegründet mit dem Ziel, eine neue Kultur des umweltbewußten und wirtschaftlichen Fahrens zu schulen, die dem heutigen Stand der Motorentechnik (Elektronisches Motormanagement) angemessen ist. Mehr
...dies erklären evangelische Kirchen sowie evangelische und katholische Entwicklungsdienste und Missionswerke in einer gemeinsamen entwicklungspolitischen Klimaplattform, die jetzt in Düsseldorf vorgestellt wurde. Vollständiger Text der Klimaplattform.
13.04.2009 Hamburg (ots) - Eine Greenpeace-Studie warnt vor Mogelpackungen auf dem Öko-Strommarkt. Unter dem Namen "Ökostrom" werden zahlreiche Produkte angeboten, die dieses Prädikat nicht verdienen. Viele Ökostrom-Geschäftsmodelle der Energiekonzerne basieren lediglich auf dem Handel mit Herkunfts-Nachweisen wie RECS-Zertifikate (Zertifikate zur Kennzeichung von Strom aus erneuerbarer Energien). Den kompletten Artikel finden Sie hier
Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz hat in einem Urteil (Urteil 7 C 10771/08.OVG) im November 2008 festgehalten, dass Kommunen in Rheinland-Pfalz das Verbot von Kinderarbeit nicht in ihre Friedhofssatzungen aufnehmen dürfen. Das Institut für Ökonomie und Ökumene "SÜD-WIND" hat das Urteil analysiert und weist in einem fünfseitigen Papier Wege auf, wie BürgerInnen in den Kommunen und Kirchengemeinden dennoch gegen die oftmals schlechten Arbeitsbedingungen in den Lieferländern von Natursteinen aktiv werden können. Zum Infopapier
Ende April 2008 stellte Olaf Scholz, Bundesminister für Arbeit und Soziales der Öffentlichkeit erste Ideen zur weiteren CSR-Strategie (Corporate Social Responsibility/Soziale Unternehmensverantwortung) der Bundesregierung vor. Lesen Sie hierzu auch die Position von CorA/Corporate Accountability - Netzwerk für Unternehmensverantwortung www.cora-netz.de.
Die Verbraucherinnen und Verbraucher sind laut einer DEKRA Umfrage bereit, beim Autokauf umweltfreundliche Fahrzeuge zu bevorzugen. Mehr...
Ein verbindliches „Gütesiegel” für Bioenergie hat der westfälische Präses Alfred Buß gefordert. Dieses Zertifizierungssystem sollte die Erzeugung von Energie aus Pflanzen oder aus Biomasse nach ökologischen und sozialen Gesichtspunkten regulieren, sagte der leitende Theologe der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) am 28. Januar 2009 vor Landwirten in Gütersloh. Mehr
Das Diözesankomitee der Katholiken im Bistum Münster wird sich in den nächsten zwei Jahren schwerpunktmäßig dem Thema Klimaschutz und Gerechtigkeit widmen und zusammen mit den katholischen Verbänden und Pfarrgemeinden Maßnahmen zum verbesserten Klimaschutz erarbeiten. Mehr…
Ab Januar 2009 produziet eine Fotovoltaik-Anlage 'Grünen Strom' auch auf dem Dach des ev. Landeskirchenamtes in Bielefeld. Mehr...
Die Wirtschaftsgesellschaft der Kirchen - WGKD - hat erste Verträge für den ökofairen Einkauf geschlossen. Für Papier und Kaffee wurden Rahmenbedingungen vereinbart, die Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen den Einkauf zu besonderen Konditionen ermöglichen. Weitere Informationen
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