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Zwei Drittel aller Grabsteine in Deutschland kommen aus Indien. Dort werden die Steine überwiegend von Kindern bearbeitet. Nach Angaben des Vereins XertifiX arbeiten ca. 150.000 Kinder in den Steinbrüchen unter meist katastrophalen und menschenverachtenden Bedingungen. Die Kinder arbeiten ohne Schutz vor Staub und Lärm, verletzen sich durch Steinschläge und haben durch die schwere Arbeit eine sehr geringe Lebenserwartung.
Um gegen diese Missverhältnisse vorzugehen, nahm der Verein seine Tätigkeit auf und gründete zusammen mit Steinmetzen eine Siegelinitiative, die ein Zertifikat an Steinbrüche vergibt, die sich an vereinbarte Standards halten.
In einigen Städten wurde bereits die Friedhofssatzung oder die Vergabeordnung geändert. Auch auf Länderebene wurden solche gesetzlichen Veränderungen bereits erwirkt. Doch der Druck auf den Handel, nur noch Steine aus zertifizierten Steinbrüchen zu beziehen, kann nur durch eine gesteigerte Nachfrage erhöht werden.
Daher achten Sie beim Kauf von Natursteinen auf das XertifiX-Zertifikat und fragen Sie danach! Setzen Sie ein Zeichen gegen ausbeuterische Kinderarbeit in Steinbrüchen!
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